Platzierungskämpfe

Tabellenführer Lorenz Lift VEU Feldkirch kann den ersten Platz nach dem Grunddurchgang der Inter-National-League fixieren. Schlusslicht HK Playboy Slavija Ljubljana kämpft um seine letzte Play-off-Chance.

Das Heimrecht für das Viertelfinale in der Inter-National-League ist bereits an Lorenz Lift VEU Feldkirch, EHC Alge Elastic Lustenau, HDD SIJ Acroni Jesenice und EHC-Bregenzerwald vergeben. Unter den Top Vier stellt sich aber noch die Frage, wer sich als Erster seinen Gegner für die erste Play-off-Runde aussuchen darf.

Feldkirch hat bei einem Spiel weniger vier Punkte Vorsprung auf Verfolger Lustenau und kann bereits am Samstag mit einem Auswärtssieg beim HK ECE Celje den ersten Platz fixieren. Lustenau wiederum beendet an diesem Wochenende bereits den Grunddurchgang und benötigt für den ersten Rang neben Siegen beim EK Zell am See sowie gegen Jesenice auch Schützenhilfe von Feldkirchs Kontrahenten.

"Ein schweres Wochenende für uns. Celje ist speziell auswärts ein sehr schwieriger Gegner und gegen den KSV mussten wir im ersten Spiel in die Verlängerung. Aber wir gehen mit Selbstvertrauen und dem Ziel, zu punkten, in jedes Spiel. Wir möchten unsere Siegesserie fortsetzen", erklärt Trainer Michael Lampert, dessen Team in den letzten fünf Partien als Sieger hervorging.

In Lustenau gibt man sich bereits mit Rang zwei zufrieden. Nach der Vertragsauflösung mit Trainer Janne Sinkkonen übernimmt Co-Trainer Mark Nussbaumer das Coaching an diesem Wochenende. Am Montag trifft der neue Trainer Gerald Ressmann in Lustenau ein. "Obwohl wir den zweiten Tabellenrang bereits abgesichert haben, möchten wir auch im letzten Heimspiel des Grunddurchgangs als Sieger vom Eis gehen, um mit viel Selbstvertrauen in das Play-off zu starten. Jesenice ist ein sehr starkes Team und die bisherigen drei Spiele konnten wir nur knapp gewinnen", so Stürmer Max Wilfan.

Einen weiteren Brennpunkt bildet das Duell um den achten und letzten Play-off-Platz. HK Playboy Slavija Ljubljana hat auf KSV Eishockey derzeit fünf Punkte Rückstand und auch noch ein Spiel mehr ausgetragen. Dennoch ist bei einem Sieg in der direkten Begegnung für die Slowenen noch alles offen. Mut dazu verleiht vor allem auch das erste Heimspiel gegen die Steirer, das im November mit 8:4 gewonnen wurde.

"Wir wollen unbedingt in Ljubljana punkten, um den Einzug ins Play-off schon am Samstag zu fixieren. Wir hätten dann ein bisschen mehr Zeit, fürs Viertelfinale zu planen. Immerhin gibt es bei uns einige Spieler, die sich für Auswärtsspiele am Mittwoch Urlaub nehmen müssten. Wir wissen, dass Slavija ein unangenehmer Gegner ist, der auch mit einem kleinen Kader sehr gefährlich ist", lässt Kapfenbergs Management wissen.

Da sich die Top Drei des Grunddurchgangs ihren Gegner aussuchen können, geht es für die Play-off-Teilnehmer der unteren Tabellenhälfte nur noch darum, die Form für das Viertelfinale zu finden. Zwischen dem EK Zell am See und dem EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel geht es wohl auch noch um das Prestige, wer von den beiden Nachbarn sich den fünften Rang holt.

Die "Eisbären" haben dabei noch eine Partie mehr zu spielen, zunächst zu Hause gegen Lustenau und danach auswärts in Celje. "Zwei wichtige Spiele, um in Play-off-Form zu kommen. Lustenau ist ein möglicher Gegner im Viertelfinale. Unser Ziel ist es, ihnen am Samstag einen kleinen Vorgeschmack zu geben, was sie erwarten könnte", meint Head Coach Herbert Hoheberger.

Kitzbühel hat mit dem EHC-Bregenzerwald ebenfalls einen möglichen Viertelfinalgegner am Sonntag zu Gast. "Mit Bregenzerwald kommt eine sehr eingespielte Mannschaft in den Sportpark. Wir sind klarer Außenseiter, aber wenn wir aus einer starken geschlossenen Abwehr agieren, werden wir den Gegner ärgern können", verrät der sportliche Leiter Hans Exenberger.

Die "Wälder" erwarten sich am Wochenende zwei Spiele mit Play-off-Charakter, wenn es zuerst im Heimspiel gegen Jesenice geht. Bei sieben Punkten Rückstand lebt zwar die theoretische Chance auf Rang drei noch, praktisch haben diesen aber die Slowenen sicher. "Für uns ist das bereits ein Test für das Viertelfinale. Gegen Lustenau haben wir bisher noch nicht gewonnen", erklärt Ales Remar vor den beiden Auswärtsspielen von Jesenice in Vorarlberg.

Die jeweiligen Topscorer der Teams werden mit einem eigenen Helm speziell gekennzeichnet. Ligasponsor LIKE-ICE sorgte für Design und Ausstattung der Mannschaften, um den punktbesten Spieler des jeweiligen Klubs dem Publikum besser erkenntlich zu machen.