Um Pickrecht und Play-off-Platz

Um das Pickrecht für den Viertelfinalgegner ist in der Inter-National-League ein spannender letzter Spieltag zu erwarten. In der Qualifikationsrunde geht es zwischen HK Celje und HK Playboy Slavija Ljubljana um den letzten freien Play-off-Platz.

Das erste Endspiel am letzten Zwischenrundenspieltag der Inter-National-League steigt am Samstag in der Eishalle von HK Celje, wenn die Hausherren gegen HK Playboy Slavija Ljubljana versuchen, den knappen Vorsprung um den letzten Viertelfinalplatz zu verteidigen. Celje hat auf den Hauptstadtklub ein Guthaben von einem Zähler und das direkte Duell gewonnen.

Rein rechnerisch würde damit ein Unentschieden nach 60 Minuten reichen, um vor Slavija zu bleiben und in das Play-off einzuziehen. Von bisherigen drei Begegnungen dieser beiden slowenischen Mannschaften konnte Celje zwei deutlich für sich entscheiden, nur ein Gastspiel im Grunddurchgang ging knapp mit 2:3 in Ljubljana verloren. Im Fernduell zwischen EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel (zu Gast bei HK Triglav Kranj) und HC Steelers Kapfenberg (zu Hause gegen HKMK Bled) geht es um den Gruppensieg in der Qualifikationsrunde, wobei die Steirer einen Rückstand von zwei Punkten aufweisen und das direkte Duell verloren haben.

In der "Master Round" könnte es ein Fotofinish um die beste Ausgangsposition für das Viertelfinale und das damit verbundene Recht, sich den ersten Play-off-Gegner auszusuchen, geben. Nach dem letzten Spieltag könnten alle fünf Mannschaften mit 14 Punkten dastehen, dazu würde es am Samstag Auswärtssiege von HDD SIJ Acroni Jesenice beim EHC-Bregenzerwald und von Lorenz Lift VEU Feldkirch beim EHC Alge Elastic Lustenau benötigen.

Für dieses Szenario gilt folgende Regel: Haben zwei oder mehrere Mannschaften die gleiche Punktezahl, dann wird die Platzierung durch die Resultate, welche in den Spielen zwischen diesen Mannschaften erzielt wurden, entschieden. Dies bedeutet, dass eine neue Gesamttabelle rein aus den Ergebnissen der "Master Round" ohne die aus dem Grunddurchgang erzielten Bonuspunkte erstellt wird. In diesem Fall hätte der (am Samstag spielfreie) EK Zell am See eindeutig die Nase vorne, da die "Eisbären" ohne Bonuspunkte gestartet sind und damit alle ihre 14 Zähler in der Zwischenrunde gesammelt haben.

"Die Entscheidung wird auf dem Eis fallen, da sind alle Diskussionen im Vorfeld überflüssig. Wir sind uns der Wichtigkeit dieses Spiels bewusst und werden alles dafür geben, das Eis als Sieger zu verlassen. Feldkirch hat ein gutes Team, wichtig ist eine konzentrierte Defensivleistung und im Sturm müssen wir unsere Chancen verwerten", meint Lustenaus Stefan Wiedmaier, der in der letzten Saison bei Feldkirch unter Vertrag stand.

Die beste Ausgangslage, um als Erster seinen nächsten Gegner auszusuchen, hat der EHC-Bregenzerwald, der mit einem Heimsieg in der regulären Spielzeit gegen Jesenice die "Master Round" definitiv auf Rang eins abschließen würde. "Wir haben es selbst in der Hand. Das letzte Spiel wird ein richtiges Finale. Mit einem Sieg gewinnen wir die Gruppe, mit einem Punkt sind wir in den Top Drei und bei einer Niederlage könnten wir noch das Heimrecht für das Viertelfinale verlieren", ist sich Bregenzerwalds Obmann Guntram Schedler aller möglicher Szenarien bewusst.

Im Anschluss an das Spiel EHC-Bregenzerwald gegen HDD SIJ Acroni Jesenice (live zu sehen bei RTV Vorarlberg und www.eishockey.at/inter-national-league/) erfolgt in der Dornbirner Messehalle die Zuteilung für die erste Play-off-Runde. Das Viertelfinale beginnt am 28. Februar und wird im „Best of Seven“ gespielt. Halbfinale (ab 21. März) und Finale (ab 4. April) werden im Modus „Best of Five“ ausgetragen.