Start in die Rückrunde

Mit einem Sieg im Derby beim EHC-Bregenzerwald könnte der EHC Alge Elastic Lustenau einen großen Schritt in Richtung Platz eins nach der "Master Round" in der Inter-National-League machen. Gleiches gilt für HC Steelers Kapfenberg und EC "Di

Der EHC Alge Elastic Lustenau hatte zuletzt ein perfektes Doppelwochenende mit zwei Siegen gegen HDD SIJ Acroni Jesenice sowie EK Zell am See und erzielte dabei insgesamt 14 Tore. In der Tabelle haben die "Löwen" nach der Hinrunde in der "Master Round" die Tabellenführung übernommen und liegen drei Punkte vor dem Trio Zell am See, EHC-Bregenzerwald und Lorenz Lift VEU Feldkirch.

Diese vier Mannschaften sind am Samstag im Einsatz und geben bereits einen ersten Vorgeschmack auf kommende Play-off-Begegnungen. "Wenn wir an die Leistungen der beiden letzten Heimspiele gegen Jesenice und Zell am See anschließen können, wird es für Bregenzerwald verdammt schwer, uns zu besiegen. Wir haben zu unserer alten Stärke zurück gefunden und glänzen vor allem durch die Ausgeglichenheit aller drei Sturmlinien. In der Verteidigung sowie mit Torhüter Martin Raitums haben wir den notwendigen Rückhalt. Wir fahren nach Dornbirn, um Punkte nach Lustenau mitzunehmen", erklärt ein selbstbewusster Max Wilfan.

Verletzungsbedingt muss Trainer Heikki Mälkiä weiterhin auf Michael Kutzer, Julian Grafschafter und Thomas Auer verzichten. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Martin Oraze. "Es sind wichtige Spieler, die uns derzeit nicht zur Verfügung stehen, doch wir haben letztes Wochenende gezeigt, dass wir in der Mannschaft stark genug sind, diese Ausfälle zu verkraften. So müssen einfach die anderen Spieler mit Einsatz und Willen das Fehlen dieser wichtigen Spieler kompensieren", meint Lustenaus Vorstandsmitglied Martin Stadlober.

Auf Seiten des EHC-Bregenzerwald fehlen ebenfalls wichtige Spieler. So sind Stefan Häussle, Simeon Schwinger und David Hauser noch immer verletzt, Niclas Frahmer, Fabian Glanznig, Jürgen Fussenegger und Simon Hämmerle sind erkrankt. Zudem sind Oliver Achermann, Smail Samardzic und Philip Putnik beim Partnerverein Dornbirn im Einsatz.

"Viele Ausfälle haben zuletzt immer wieder zu Umbauten im Team geführt. Das müssen wir auf die Seite legen und jeder muss voll fokussiert bei jedem Spiel die ihm zugeteilte Rolle umsetzen. Es ist wichtig, dass wir gleich gut ins Spiel starten und unseren Speed aufs Eis bringen", fordert Trainer Henrik Alfredsson von Beginn an konzentriertes Eishockey seiner "Wälder".

Der EK Zell am See hat mit drei Siegen in vier Spiele eine gute "Master Round" bisher hingelegt. Gegen die Lorenz Lift VEU Feldkirch wollen die "Eisbären" den zweiten Platz absichern. "Gegen die VEU gibt es keine einfachen Spiele. Wir müssen alles aus uns herausholen, keine sinnlosen Strafen nehmen und von der ersten Minute an konzentriert spielen", wissen die Spieler aus Zell am See.

In dieser Woche machte der VEU Feldkirch ein Grippevirus zu schaffen, dadurch werden einige Cracks nicht mit vollen Kräften zum Auswärtsspiel anreisen können. "Es ist nun Brisanz und Spannung in jeder Begegnung, denn die fünf Topteams der Liga agieren absolut auf Augenhöhe und jeder kann jeden schlagen. Es kommt in jedem Spiel auf Kleinigkeiten an, diese entscheiden, wer das Eis als Sieger verlässt", meint Geschäftsführer Michael Lampert.

In der Qualifikationsrunde gab es am Donnerstag eine wichtige Entscheidung der Berufungsinstanz, nachdem HK Playboy Slavija Ljubljana gegen die Entscheidung, die Partie vom 9. Jänner beim EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel wegen des Nichtantretens mit 0:5 zu beglaubigen, Berufung eingelegt hat. Aber auch für die Berufungsinstanz war klar, dass das Urteil aus der ersten Instanz anerkannt werden muss. Es bleibt daher beim 5:0 und den drei Punkten für Kitzbühel, das in der Tabelle damit bis auf einen Punkt zum HC Steelers Kapfenberg aufgerückt ist.

Zum Sportlichen: Hier könnte zugunsten der österreichischen Klubs eine Vorentscheidung fallen, sollte Kapfenberg in Kranj und Kitzbühel zu Hause gegen Celje ein voller Erfolg gelingen. Dann würden zwei der drei noch zu vergebenden Play-off-Plätze diesen beiden Klubs nicht mehr zu nehmen sein.

"Ich erwarte mir ein schnelles und hartes Spiel und hoffe auf die Unterstützung unserer Fans. Celje ist ein eisläuferisch starkes Team, das in der jetzigen Phase nichts mehr zu verlieren hat und unbedingt punkten will, aber auch wir sind heiß auf die drei Punkte", erklärt Kitzbühels Verteidiger Aleksandar Magovac. Für den letzten Platz im Viertelfinale hat Slavija Ljubljana die beste Ausgangsposition und zudem am Samstag ein Auswärtsspiel bei Schlusslicht HKMK Bled.