Neuer Torhüter für Bregenzerwald

Nach der zweiten Gehirnerschütterung von Stammgoalie Viktor Scherrieble, fand der EHC-Bregenzerwald nun eine Lösung. Yannick Großlercher bat hingegen den EK Zell am See um eine Vertragsauflösung.

Nach der zweiten Gehirnerschütterung von Stammgoalie Viktor Scherrieble, musste der EHC-Bregenzerwald nach einer Lösung, auch im Hinblick für das Frühjahr, suchen. Mit Thomas Stroj können die "Wälder" nun auf drei Torhüter zurückgreifen.

Der 19-Jährige hatte zuletzt großen Anteil am Erfolgslauf des U20-Teams des EC-KAC: Nach 13 Einsätzen hält Stroj bei zehn Siegen, einem Gegentorschnitt von nur 1,75 und einer Fangquote von 93,35 Prozent in der Erste Bank Young Stars League.

Die Verpflichtung wurde nach der erneuten Verletzung von Scherrieble notwendig. Zurzeit steht bei ihm ein großes Fragezeichen, wann er wieder voll genesen ist. Obmann Guntram Schedler: "Da in dieser Saison immer wieder unsere Torhüter attackiert werden und sich hier noch keine Änderung zeigt, haben wir nach einer Verstärkung für Viktor und Christof gesucht. Wir sind mit ihrer Leistung sehr zufrieden, müssen aber auch im Hinblick auf das Frühjahr gewappnet sein und einen Verletzten ersetzen können. Thomas wird so als dritter Goalie auflaufen und kann Erfahrung im Erwachsenenbereich sammeln und eine gute Vorbereitung auf die U20-Weltmeisterschaft im Dezember erhalten."

Stroj wird bereits beim kommenden Auswärtswochenende dabei sein und Christof Schwendinger gegen Kapfenberg und Celje unterstützen.

Yannick Großlercher beendete sein Engagement beim EK Zell am See. Nach einer intensiven Sommervorbereitung, speziell auf den Rücken abgestimmt, wagte Großlercher heuer einen weiteren Versuch, in der Kampfmannschaft der "Eisbären" Fuß zu fassen.

Seit Wochen spielte Großlercher allerdings mit Schmerzen und so kam er in den letzten Tagen zum Entschluss, den Vertrag aufzulösen. "Wir dürfen uns bei ihm noch einmal recht herzlich bedanken und ihm für seine private und berufliche Zukunft alles Gute wünschen", heißt es in der Vereinsaussendung.

Beim Training in den letzten Tagen haben sich zudem Christoph Frank und Matthias Gaggl verletzt und stehen damit den "Eisbären" in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung.