Keine Pause in der Weihnachtszeit

Kurz vor Weihnachten brennt der EK Zell am See in der Inter-National-League auf Revanche. Die "Eisbären" mussten vor wenigen Wochen eine Niederlage in Kapfenberg einstecken. Dies war gleichbedeutend mit dem ersten Sieg in der regulären Spielzeit

Die Lorenz Lift VEU Feldkirch wird als Tabellenführer der Inter-National-League die Weihnachtsfeiertage begehen. Erst danach kommt es zum großen Schlager um Platz eins, wenn der EHC Alge Elastic Lustenau am Samstag zum Derby in die Rheinhalle einlädt. Beim derzeitigen Rückstand von nur einem Punkt könnte der Titelverteidiger noch in diesem Jahr die Tabellenführung wieder an sich reißen.

Noch vor Weihnachten, und zwar am Dienstag, hat KSV Eishockey den EK Zell am See zu Gast. Daran haben die Steirer besonders gute Erinnerungen, konnte doch vor wenigen Wochen gegen die "Eisbären" der erste Sieg in der regulären Spielzeit geholt werden. Seit diesem Erfolg ist es aber punktemäßig wieder etwas still geworden in Kapfenberg. 1:2 in Kitzbühel und 4:11 in Feldkirch lauteten die Ergebnisse nach dem ersten vollen Erfolg.

Aber mit der Unterstützung der Fans, die bei freiem Eintritt und unter dem Motto "Steirer helfen Steirern" die nächsten beiden Heimspiele besuchen können, soll erneut ein Dreipunkter gegen den EK Zell am See zu Buche stehen. Die Pinzgauer hegen aber Rachegelüste und wollen sich für diese 2:6-Niederlage revanchieren.

"Wir haben damals Geschenke verteilt, damit soll kurz vor Weihnachten aber Schluss sein. Wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen und drei Punkte holen", geben sich die "Eisbären" selbstbewusst. Zell am See kämpft allerdings mit Personalsorgen: Neben den Langzeitausfällen Schluderbacher, Frank, Tschernutter, Franz, Stefan und Schonaklener steht auch hinter dem Einsatz von Thomas Grabmayr ein großes Fragezeichen.

Am Stefanitag kommt es neben dem Vorarlberger Derby um den ersten Platz auch noch zu einem weiteren wichtigen Duell für KSV Eishockey. Beim HK ECE Celje versuchen die Steirer den nächsten Angriff, um auf den letzten Play-off-Platz zu gelangen. Des weiteren haben Zell am See und der EC „Die Adler“ Stadtwerke Kitzbühel die slowenischen Klubs HK Playboy Slavija Ljubljana und HDD SIJ Acroni Jesenice zu Gast.

Die jeweiligen Topscorer der Teams werden mit einem eigenen Helm speziell gekennzeichnet. Ligasponsor LIKE-ICE sorgte für Design und Ausstattung der Mannschaften, um den punktbesten Spieler des jeweiligen Klubs dem Publikum besser erkenntlich zu machen.