Derbystimmung in Vorarlberg

Die Inter-National-League legt in den nächsten Tagen richtig los, mit dem Start in die Zwischenrunde beginnt auch der Kampf um die beste Ausgangsposition für das Play-off. Für Grunddurchgangssieger EHC-Bregenzerwald gibt es gleich zwei Schlagerspiele am e

Für Grunddurchgangssieger EHC-Bregenzerwald, der mit vier Bonuspunkten in die "Master Round" startet, geht es gleich zu Beginn an diesem Wochenende Schlag auf Schlag. Mit dem Heimspiel gegen Lorenz Lift VEU Feldkirch und dem Gastspiel beim EHC Alge Elastic Lustenau stehen zwei Derbys auf dem Programm, die bereits richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Zwischenrunde sein können.

"Das wird wieder ein hartes Wochenende. Feldkirch hat eine körperlich große und starke Mannschaft, die sehr gut aber auch sehr rau spielen kann. Lustenau spielt nur gegen uns, kann sich am Samstag noch ausruhen und sich nur auf dieses eine Spiel konzentrieren. Für uns ist das auch eine neue Herausforderung, die wir annehmen und einen Weg finden werden, um zu gewinnen", geht Trainer Henrik Alfredsson mit breiter Brust in die kommenden Aufgaben. Kapitän Christian Ban gibt sich ebenfalls selbstbewusst: "Den Grunddurchgang gewonnen, wieder einen Meilenstein erreicht. Aber unser Wälder Hunger ist noch lange nicht gestillt."

Feldkirch konnte sich am letzten Spieltag noch Rang vier und einen Bonuspunkt sichern. Bei einem Erfolg gegen die "Wälder" würde man mit diesen auch schon wieder gleichziehen. "Die bisherigen Spiele lassen wieder auf ein enges Match schließen, bei dem Kleinigkeiten entscheidend sein werden. Des Weiteren wird sicher die Chancenauswertung ausschlaggebend sein. Gerade in den Spielen gegen die Wälder hatten wir in der Vergangenheit oft Pech", meint Manager Michael Lampert, der nach den Ausschreitungen von Feldkircher Fans in Zell am See gemeinsam mit dem Vorstand erste Hallenverbote ausgesprochen hat.

"Gegen einige Personen, die an den Vorkommnissen in Zell am See maßgeblich beteiligt waren, wurde ein unbefristetes Hallenverbot für Heimspiele der Lorenz Lift VEU Feldkirch verhängt, welches mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt. Es kam auch zu einer sehr ernsten Aussprache zwischen dem Vorstand und Vertretern der Fangruppe Südchaos. Dabei wurde seitens des Vorstandes noch einmal deutlich gemacht, dass Verhaltensweisen wie zuletzt in Zell am See inakzeptabel sind und im Umfeld der VEU auch nicht toleriert werden. Den Vertretern der Fangruppe Südchaos wurde daher unmissverständlich mitgeteilt, dass ab sofort das Prinzip Null-Toleranz gilt, dass sie also beim nächsten Vorfall mit sofortigen, weitreichenden Konsequenzen zu rechnen haben."

Denn am Sonntag kommt es bereits zum nächsten Aufeinandertreffen zwischen Feldkirch und dem EK Zell am See in der Vorarlberghalle. Zuvor treffen die "Eisbären", die als Fünftplatzierte keine Bonuspunkte mitnehmen konnten, noch im Heimspiel auf HDD SIJ Acroni Jesenice.

Head Coach Milan Mazanec kann nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen. Einzig hinter den Einsätzen von Alexander Fazokas (Oberkörperverletzung) und Yannick Großlercher (krank) steht ein Fragenzeichen. "In der Master Round gibt es keine leichten Gegner mehr. Ich gehe davon aus, dass unter diesen Teams die INL-Krone ausgemacht wird. Wir werden zwei bärenstarke Leistungen brauchen, um zu punkten", meint Stürmer Igor Rataj.