Auf der Jagd nach Feldkirch

Die Jagd auf Tabellenführer Lorenz Lift VEU Feldkirch geht in der Inter-National-League weiter. Am Wochenende sind die Vorarlberger zwei Mal in Slowenien im Einsatz. Verfolger EHC Alge Elastic Lustenau und EHC-Bregenzerwald haben ebenso schwierige Auswärt

Mit einem doppelten Spieltag in der Inter-National-League können sich in der Tabelle wieder einige Positionen verschieben. Nachdem am Mittwochabend HDD SIJ Acroni Jesenice das Nachtragsspiel gegen HK ECE Celje mit 2:1 für sich entscheiden konnte, sind die Slowenen wieder auf Tuchfühlung mit dem Vorarlberger Führungstrio gekommen.

Am Sonntag kommt es dabei auch zum Aufeinandertreffen mit Leader Lorenz Lift VEU Feldkirch in Jesenice. Die Feldkircher sind tags zuvor auch bei HK Playboy Slavija Ljubljana zu Gast, das derzeit noch den achten und letzten Play-off-Platz einnimmt.

Für den Zweitplatzierten Lustenau, mit drei Punkten Rückstand auf die VEU, geht die Reise an diesem Wochenende nach Celje und Kapfenberg. Für den Titelverteidiger wäre alles andere als sechs Punkte ein Rückschlag im Kampf um Platz eins. Aber vor einer Woche hat man erst gesehen, dass sich Celje in dieser Saison ordentlich verbessert und mit einem 5:0 dem EK Zell am See eine bittere Heimniederlage zugefügt hat.

Der EHC-Bregenzerwald, weitere zwei Zähler hinter Lustenau, nimmt sich Lustenaus Gegner in anderer Reihenfolge zur Brust und rechnet ebenso mit sechs Punkten für die Tabelle. Bei den „Wäldern“ wurde nach der Verletzung von Stammtorhüter Viktor Scherrieble ein B-Lizenzspieler aus Klagenfurt an Bord geholt. Thomas Stroj, ein Kandidat für die Torhüterposition der österreichischen U20-Nationalmannschaft, soll Christof Schwendinger zur Seite stehen.

"Es wird ein herausforderndes Wochenende. Durch die lange Pause müssen wir wieder in den Spielrhythmus hineinfinden. Kapfenberg hat seit der letzten Begegnung einen neuen Trainer, daher erwarten wir eine andere Taktik für dieses Match. Celje war daheim in Dornbirn schon eine knappe Partie", weiß Bregenzerwalds Trainer Alex Stein.

Auf EK Zell am See (gegen Jesenice) und EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel (gegen Slavija Ljubljana) wartet nur ein Spiel an diesem Wochenende. Beide stehen bei 13 Punkten und brauchen dringend Zuwachs, um im Kampf um die Play-off-Plätze mit der Konkurrenz Schritt zu halten.

"Mit Slavija kommt ein ein unmittelbarer Play-off-Konkurent in die Gamsstadt, wir dürfen die Playboys aus Ljubljana auf keinen Fall unterschätzen und müssen von Beginn an konzentriert spielen. Wenn wir eine ähnlich starke Leistung wie in Jesenice zeigen und unsere Aufgaben in der Defensive erfüllen sowie unsere Chancen vor dem gegnerischen Tor nützen, werden wir unser Punktekonto aufstocken", gibt sich Kitzbühels Markus Rainer zuversichtlich.

KSV Eishockey, am Sonntag steht die Präsentation des neuen Maskottchens an, steht vor einem wichtigen Doppelpack vor eigenem Publikum, wollen die Kapfenberger unter Neo-Coach Jorma Siitarinen endlich ihren ersten Sieg nach regulärer Spielzeit einfahren.

Obmann Franz Gärtner: "Es wird wieder ein schweres Wochenende für unsere Jungs. Unter Siitarinen wurde die letzten Wochen sehr hart trainiert. Wir haben wir immer wieder Teilerfolge in einzelnen Spielabschnitten erzielt. Jetzt geht es darum, einmal 60 Minuten lang konstant zu spielen. Wir sind alle trotz der Ergebnisse der letzten Runden überzeugt, dass wir mit unserer Philosophie am richtigen Weg sind."