Zehn Teams um drei Play-off-Plätze

Der Kampf um das Play-off in der Inter-National-League startet am Samstag an vier Schauplätzen. Zehn Mannschaften spielen sich in den nächsten vier Wochen noch drei offene Plätze aus. Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald und FBI VEU Feldkirch legen von der

Der HC Gherdeina, der HC Südtirol Bank Eppan, der HC Neumarkt Riwega, der EHC Palaoro Lustenau und der EK Zell am See können bereits an das Viertelfinale denken und müssen sich nicht in den harten Play-off-Kampf begeben. Dennoch werden sich diese fünf Vereine in den kommenden Spielen nicht ausruhen, geht es für alle doch auch um das Heimrecht für die entscheidende Phase der Meisterschaft.

Um die gute Ausgangsposition beizubehalten, haben Gherdeina und Neumarkt noch einmal am (tschechischen) Transfermarkt zugeschlagen. Michal Chvostek wird den Angriff des Grunddurchgangssiegers verstärken, Ondrej Nedved soll der Neumarkter Defensive noch mehr Stabilität verleihen. "Ein flexibel einsetzbarer und physisch starker Spieler hat uns noch gefehlt", meint Grödens Sportdirektor Albert Perathoner, der mit seinem Team am Samstag im Derby auf den HC Eppan trifft.

Die beiden österreichischen Klubs in der "Master Round" gehen mit null Bonuspunkten in diese nächste Gruppenphase. Der EK Zell am See hat den HC Neumarkt zu Gast und möchte die Serie aus dem Grunddurchgang fortsetzen. Das Punktemaximum von sechs Zählern konnten die "Eisbären" gegen Neumarkt erobern. "Wir haben unser Ziel Play-off erreicht und können jetzt ohne Druck aufspielen. Wir gehen in jede Partie, um diese auch zu gewinnen", verkündet die sportliche Leitung der Salzburger. Am Sonntag geht es für Zell am See in Eppan gleich weiter, auch gegen die "Pirates" verfügen die Pinzgauer über eine "weiße Weste".

Der EHC Palaoro Lustenau hat an diesem Wochenende nur einen Auftritt, diesen am Sonntag in Neumarkt. Im Grunddurchgang konnte jeweils die Heimmannschaft das Duell für sich entscheiden. "Die Karten werden aber neu gemischt", weiß Obmann Michael Fink.

Um drei Punkte hat die FBI VEU Feldkirch die "Master Round" verpasst und muss ebenso wie Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald über die Qualifikationsrunde den Weg in das Play-off suchen. Feldkirch beginnt die Gruppe A mit einer zweitägigen Auswärtsreise nach Slowenien und bekommt es mit HK Jesenice und HK Triglav Kranj zu tun. Gegen Jesenice konnten die Feldkircher beide Spiele gewinnen, gegen Kranj blieben jeweils die Hausherren siegreich. "Es waren immer sehr enge Spiele. Was bisher war, zählt aber ohnehin nicht mehr. Jesenice hat zuletzt sehr gut gespielt", meint Trainer Milos Holan.

Bregenzerwald eröffnet zu Hause in Dornbirn gegen den SV Kaltern rothoblaas die Zwischenrunde. Im Saisonduell steht es 1:1, die "Wälder" treten am Samstag ersatzgeschwächt im Heimspiel an. Kapitän Gabriel Pohl, Tobias Holzer, Dominik Dieber, Pierre Wolf und Dominik Pfeiffer fallen definitiv aus, zudem sind die Kooperationsspieler Marcel Wolf, Stefan Häussle und Philipp Putnik zum Dornbirner EC abberufen. "Unser Ziel ist das Viertelfinale, das haben die Spieler begriffen. Es werden adrenalinhaltige Schlachten auf uns zukommen", meint Trainer Henrik Alfredsson.

Auch der erste Gegner in Gruppe B hat ähnliche Gedanken. "Ab jetzt heißt es verlieren verboten. Denn eine Niederlage kann schon eine zu viel sein", erklärt Mathias Lobis, Präsident des SV Kaltern. Wie bereits die Südtiroler Kollegen von Gherdeina und Neumarkt hat auch der HC Meran noch eine Neuverpflichtung geholt. Der Slowake Matus Kovac soll die Ausfälle in der Verteidigung kompensieren und Meran noch zu einem Play-off-Platz verhelfen. "Wir waren gezwungen, einen Verteidiger zu holen, nachdem Jan Mair und Stefan Palla länger ausfallen werden", heißt es vom Meraner Vorstand.

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