Start in die zweite Hälfte des Österreich Cup

Trotz einiger Verletzungssorgen führt der EK Zell am See die Tabelle im Österreich Cup an und will am Dienstag gegen EHC Alge Elastic Lustenau Platz eins festigen. Verfolger Lorenz Lift VEU Feldkirch tritt beim HC Steelers Kapfenberg an. Am Mittwoch triff

Nach der Halbzeit im Österreich Cup ist keine Mannschaft mehr ungeschlagen. Vor zwei Wochen erwischte es die bisher ungeschlagene Lorenz Lift VEU Feldkirch beim 4:6 gegen den EHC-Bregenzerwald. Durch diese Niederlage näherten sich die Vereine wieder etwas aneinander an, der Ausgang in der ersten Auflage dieses Bewerbs vor den nächsten Spielen bleibt nicht vorhersehbar.

Feldkirch verlor mit dieser Niederlage im Derby auch die Tabellenführung an den EK Zell am See, die man sich aber beim Gastspiel in Kapfenberg am Dienstag wiederholen möchte. Auf Seiten der Vorarlberger ist Dominik Müller, der nach seiner Matchstrafe in der Partie gegen EHC-Bregenzerwald am 3. Dezember bis einschließlich 16. Dezember eine Sperre ausfasste, ein letztes Mal gesperrt. "Kapfenberg ist eine sehr starke Mannschaft und wir werden unsere beste Leistung brauchen, um zu punkten", weiß Feldkirchs Manager Michael Lampert vor der langen Auswärtsfahrt. In der Inter-National-League hatten die Steelers bisher wenig zu reden, wenn es gegen Feldkirch ging. Außer im ersten Duell in Kapfenberg holten die Steirer einen Punkt bei der Niederlage nach Verlängerung.

Cup-Tabellenführer EK Zell am See empfängt den EHC Alge Elastic Lustenau, der mit bisher zwei Siegen noch nicht in die Gänge gekommen ist. Seit sechs Spielen mussten die "Eisbären" nicht mehr als Verlierer vom Eis, im Österreich Cup sind die Pinzgauer zu Hause noch ungeschlagen. "Wir sind im Moment gut in Form, konnten in den letzten Spielen trotz zahlreicher prominenter Ausfälle sechs Siege in Folge landen. Die Jungen erhalten viel Eiszeit, machen einen tollen Job, konnten zuletzt drei Tore zum Sieg gegen Bregenzerwald beisteuern", freut sich General Manager Klaus Mitterer. Bauchschmerzen bereitet allerdings der Blick auf die Verletztenliste: Igor Rataj, Filip Vlcek, Jürgen Tschernutter, Bernhard Koglbauer und Matthias Gaggl werden definitiv ausfallen. Mit Clemens Ludwig, Florian Aigner, Xaver Hartl sind drei weitere Spieler fraglich.

m Mittwoch folgt noch das Duell zwischen dem EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel und dem EHC-Bregenzerwald, trotz der ersten Heimniederlage am vergangenen Samstag weiter Tabellenführer der Inter-National-League. Im bisher einzigen Liga-Duell in dieser Saison konnte Kitzbühel überraschend mit 4:3 nach Verlängerung gewinnen. Doch seitdem sind drei Monate vergangen, im Cup halten die Tiroler weiterhin bei null Punkten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten holten die "Wälder" zuletzt auf und liegen nur noch drei Zähler hinter Zell am See. "Diese Niederlage müssen wir abhaken und uns jetzt voll auf den Cup konzentrieren. Auch hier wollen wir positive Schritte in Richtung Tabellenführung machen", meint Obmann Guntram Schedler.