Start in das Halbfinale

Nur noch vier Mannschaften sind dabei, die um den Meisterpokal in der Inter-National-League kämpfen. HC Gherdeina und HC Neumarkt Riwega haben zunächst zwei Mal gegen EHC-Bregenzerwald und EK Zell am See das Heimrecht auf ihrer Seite.

Dass in einem Play-off alles möglich ist und andere Gesetze gelten, das hat Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald in den letzten Wochen bewiesen. Mit Kampfgeist und Selbstvertrauen können auch vermeintlich stärkere Gegner in die Knie gezwungen werden. So geschehen dem HC Südtirol Bank Eppan, der sich aufopfernd kämpfenden "Wäldern" in der "Best-of-Five"-Viertelfinalserie der Inter-National-League geschlagen geben musste.

Das Märchen des EHC-Bregenzerwald geht am kommenden Wochenende in das nächste Kapitel, wenn erneut ein Favorit aus Südtirol auf die Vorarlberger wartet. Der HC Gherdeina, der sowohl Grunddurchgang wie "Master Round" für sich entscheiden konnte, hat zum Auftakt der Halbfinalserie zwei Mal die "Wälder" im Eisstadion Pranives zu Gast und möchte im "Best of Five" mit Heimerfolgen zunächst vorlegen.

"Bregenzerwald hat eine sehr komplette Mannschaft, einen guten Tormann, eine sattelfeste Defensive und einen brandgefährlichen Sturm. Wir können uns keine Fehler erlauben, denn sie nutzen diese meist eiskalt aus", sagt Gherdeinas Verteidiger Marco Senoner. Bereits in den Spielen im Grunddurchgang ging es eng her, jeweils nur ein Tor Unterschied krönte die Südtiroler zwei Mal zum Sieger. "Unsere Reise ist noch nicht zu Ende. Wir haben im Viertelfinale Leidenschaft gezeigt. Gleiches Eishockey wollen wir auch jetzt bieten", meint Bregenzerwalds Obmann Guntram Schedler.

Um den Halbfinaleinzug musste der HC Neumarkt Riwega am längsten von allen noch verbliebenen Mannschaften kämpfen. Erst nach fünf Spielen standen die "Wildgänse" als Sieger gegen die FBI VEU Feldkirch fest. Am Wochenende ist der nächste österreichische Vertreter, der EK Zell am See, in der Würtharena zu Gast. "Zell am See hat das Viertelfinale mit 3:0 gewonnen. Das wird nicht einfach für uns", erklären die Südtiroler.

Die "Eisbären" hatten aufgrund ihres klaren Erfolgs über den EHC Palaoro Lustenau ein paar Tage mehr frei, um sich auf das Halbfinale vorzubereiten. "Unser nächstes Ziel ist der Finaleinzug, aber bis dahin liegt ein langer, harter und steiniger Weg vor uns. Die Mannschaft hat gegen Lustenau gezeigt was in ihr steckt, sie hat die Qualität den nächsten Schritt zu setzten, davon bin ich überzeugt", haben Head Coach Milan Mazanec und seine Spieler genügend Selbstvertrauen.

Topscorer
Christian Groß (Create Sports) präsentiert den Helm für den Topscorer des jeweiligen Vereins für den Rest der Saison 2013/14. Durch die besondere Gestaltung des Helms sind die jeweiligen Topscorer in den laufenden Viertelfinalspielen für die Zuschauer rasch auszumachen.

Samstag, 15.03.2014
HC Neumarkt Riwega – EK Zell am See
Würtharena, 19:45 Uhr
SR: Roland ALTERSBERGER, Luca CASSOL, Patrick GRUBER, Daniel SPARER
Best of Five: 0:0
Regular Season: 1:4, 2:4, 2:1, 4:5 n.V.

HC Gherdeina – EHC-Bregenzerwald
Eisstadion Pranives, 20:30 Uhr
SR: Claudio PIANEZZE, Oscar WALLNER, Elias SEEWALD, Guilio SOIA
Best of Five: 0:0
Regular Season: 2:1 n.V., 3:2

Sonntag, 16.03.2014
HC Neumarkt Riwega – EK Zell am See
Würtharena, 18:00 Uhr
SR: Andrea BENVEGNU, Florian WIDMANN, Gerald MUTZ, Ulrich PARDATSCHER

HC Gherdeina – EHC-Bregenzerwald
Eisstadion Pranives, 18:00 Uhr
SR: Roland ALTERSBERGER, Andrea MOSCHEN, Patrick GRUBER, Daniel SPARER