Spitzenspiel in Lustenau

Der Grunddurchgang der Inter-National-League biegt auf die Zielgerade ein. Der EHC Palaoro Lustenau ist im Heimspiel gegen die FBI VEU Feldkirch, das zugleich ein Fernsehspiel ist, gefordert. Auch der EHC-Bregenzerwald hat noch Chancen auf den Sprung unte

Da am Samstag in der Inter-National-League zwischen den Mannschaften an der Tabellenspitze direkte Duelle stattfinden, könnte bereits eine Entscheidung über die direkte Qualifikation für das Play-off fallen. Denn eine solche wird an die fünf besten Teams des Grunddurchgangs vergeben, die anschließend in der zweiten Meisterschaftsphase die "Master Round" spielen werden.

Derzeit haben noch sieben Vereine die Chancen, unter die besten Fünf zu kommen. Der Abstand von Tabellenführer HC Gherdeina zum siebentplatzierten EHC-Bregenzerwald beträgt nur sechs Punkte, wobei der Titelverteidiger bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat als die direkten Konkurrenten. Für die "Wälder" geht es daher in den ausstehenden zwei Partien um wichtige sechs Punkte, den Anfang macht die Auswärtsfahrt zum HC Merano, der derzeit auf dem elften Platz liegt. "Wir haben am vergangenen Wochenende sechs Punkte geholt, das war perfekt", meint Trainer Henrik Alfredsson. "Wir haben uns von den anstrengenden Spielen erholt und müssen weiter viel Geduld aufbringen, um unser erstes Ziel zu erreichen."

Der EK Zell am See könnte mit einem Heimsieg gegen HDK Maribor einen großen Schritt Richtung Play-off machen. "Zuletzt mussten wir bis zu neun Spieler verletzungs- und krankheitsbedingt vorgeben, dies sollte sich am Samstag ändern. Ich hoffe gegen Maribor können wir wieder vollzählig antreten, dann sollte es auch mit einem Sieg klappen", gibt sich Assistant Coach Thomas Guggenberger vorsichtig, auch wenn Maribor nur auf Rang 13 steht.

Für den EHC Palaoro Lustenau hat das Derby gegen die FBI VEU Feldkirch besondere Bedeutung, ist es einerseits das Livespiel auf ORF Sport+ und LAOLA1.tv (Beginn 20:20 Uhr) sowie andererseits ein Sechs-Punkte-Spiel gegen die um drei Zähler besser dastehende VEU. Aufgrund von einigen Verletzungen reagierten die Lustenauer unter der Woche und verpflichteten mit David Slivnik und Nicholas Hollendonner zwei neue Spieler. "Wir haben ein Heimderby vor uns und ich merke rundum, dass es kein normales Spiel werden wird. Für uns sind die drei Punkte besonders wichtig", erklärt Trainer Timo Keppo.

Für Gegner Feldkirch wäre bei einem Sieg das Play-off-Ticket bereits fix, daher wird auch die VEU alles daran setzen, in diesem Topspiel als Sieger vom Eis zu gehen. "Derbys haben immer eigene Gesetze", weiß auch Trainer Milos Holan. "Beide Mannschaften sind auf Augenhöhe, einen Favoriten gibt es sicher nicht." Auch in Italien gibt es ein absolutes Spitzenspiel, wenn der HC Neumarkt Riwega (Rang vier) den Tabellenführer aus Gherdeina zu Gast hat.

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