Sieben Teams um die Top Fünf

Der Grunddurchgang der Inter-National-League wird an diesem Wochenende beendet. Um die direkte Play-off-Qualifikation kämpfen noch insgesamt sieben Mannschaften. Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald braucht für den Top-Fünf-Platz allerdings Hilfe der andere

Für Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald heißt es am Samstag, den Konkurrenten um einen direkten Play-off-Platz auf die Beine zu schauen. Denn die "Wälder" sind auf Schützenhilfe angewiesen, um am Sonntag doch noch den direkten Sprung ins Viertelfinale zu machen. Derzeit hat der EHC-Bregenzerwald zwar nur einen Punkt Rückstand auf den fünften Rang, allerdings auch nur mehr ein Spiel vor Ende des Grunddurchgangs. Alle anderen Mitstreiter haben an diesem Wochenende noch zwei Begegnungen vor sich.

"Wir schauen nur auf uns und da haben wir ein Ziel. Bestmögliches, starkes, schnelles, attraktives und erfolgreiches Eishockey spielen", meint Bregenzerwalds Trainer Henrik Alfredsson vor der abschließenden Partie am Sonntag gegen den HC Südtirol Bank Eppan. "Dann kommt automatisch der nötige Erfolg. Nach der Runde schauen wir, welcher Weg sich an dieser Gabelung für uns öffnet und diesen werden wir dann erfolgreich nehmen."

Eröffnet wird der Endspurt um die Top Fünf bereits am Freitag mit dem Spiel des Tabellenführers HC Gherdeina gegen Schlusslicht HKMK Bled. Mit einem Sieg würden die Südtiroler in die "Master Round" und damit als erste Mannschaft in das Viertelfinale einziehen. In der Vorarlberghalle gibt es am Samstag ein direktes Duell um den Top-Fünf-Platz zwischen der FBI VEU Feldkirch und dem EK Zell am See (LIVE auf LAOLA1.tv und zeitversetzt in ORF Sport+).

Beide Mannschaften sind nur durch einen Punkt getrennt und brauchen noch Zuwachs, um ihren derzeitigen Rang zu verteidigen. Auf Feldkircher Seite wird Michael Novak nicht dabei sein, da der Verteidiger für drei Meisterschaftsspiele gesperrt wurde. "Als Fünfter in der Tabelle brauchen wir unbedingt einen Sieg gegen Zell am See, da unser Vorsprung auf die Verfolger sehr gering ist", verkünden die Vorarlberger, die am Sonntag dann auch noch zu Tabellenführer HC Gherdeina ins Grödnertal müssen.

Die Ausgangssituation für den EK Zell am See ist ähnlich, haben die Salzburger nur einen Zähler mehr auf dem Konto. Am Sonntag geht es zum Abschluss des Grunddurchgangs im Heimspiel noch gegen den HK Playboy Slavija Ljubljana, der noch im Rennen um Rang acht ist. "Seit der fünften Runde stehen wir in den Top Fünf und wollen uns jetzt im Endspurt auch nicht mehr daraus verdrängen lassen. Ich hoffe wir können bereits am Samstag den Sack zumachen und müssen uns nicht auf Schützenhilfe verlassen", meint Zell am Sees Manager Klaus Mitterer.

Der EHC Palaoro Lustenau hat die vermeintlich leichtere Aufgabe an diesem Wochenende: die Schlusslicht HDK Maribor und HK Celje sind in der Rheinhalle zu Gast. Für eine direkte Play-off-Qualifikation werden die Lustenauer aber auch zwei Siege brauchen. "Wir dürfen nicht leichtfertig in diese beiden Spiele gehen. Wir wissen, dass wir eine gute Ausgangsposition haben und wollen daher den Grunddurchgang unter den Top Fünf abschließen", heißt es aus Lustenau.

Neben dem HC Gherdeina befindet sich auch der HC Südtirol Bank Eppan in einer guten Lage und hat vier Zähler Vorsprung auf den sechsten Platz. Mit Auswärtsspielen in Ljubljana und Dornbirn ist das Restprogramm für die "Piraten" aber kein einfaches. Das siebente Team im Bunde, der HC Neumarkt Riwega, geht jeweils als Favorit in die Auswärtspartie beim HK Triglav Kranj und ins Heimspiel gegen den SV Kaltern rothoblaas. Ein "Dreipunkter" könnte Neumarkt bereits genügen, um unter den ersten Fünf zu landen.

Stand für die Zwischenrunde (17. Jänner 2014)
Bereits am 25. und 26. Jänner finden die ersten Spieltage in der neuen Zwischenrunde statt.
Master Round: HC Gherdeina (58), HC Südtirol Bank Eppan (58), EK Zell am See (55), HC Neumarkt Riwega (55), FBI VEU Feldkirch (54)
Qualifikation A: EHC Palaoro Lustenau (54), HK Jesenice (41), SV Kaltern rothoblaas (33), HK Triglav Kranj (27), HK Celje (9)
Qualifikation B: EHC-Bregenzerwald (53), HK Playboy Slavija Ljubljana (39), HC Merano (30), HDK Maribor (14), HKMK Bled (8)

Spielplan
TabelleStatistik