Schlager in Lustenau und Jesenice

Tabellenführer EHC-Bregenzerwald ist an diesem Wochenende in der Inter-National-League spielfrei. EHC Alge Elastic Lustenau und HDD SIJ Acroni Jesenice haben daher in ihren Heimspielen die Chance, mit den "Wäldern" gleichzuziehen.

Für die Lorenz Lift VEU Feldkirch stehen an diesem Wochenende zwei wichtige Spiele in der Inter-National-League auf dem Programm. Am Samstag treffen die Vorarlberger auf den Tabellendritten HDD SIJ Acroni Jesenice und könnten bei einem Sieg nach Punkten mit den Slowenen gleichziehen. Tags darauf wartet auf Feldkirch das Schlusslicht aus Bled, gegen das drei Punkte das Ziel sein müssen.

"Jesenice ist eine sehr starke Mannschaft und liegt derzeit einen Platz vor uns. Daheim konnten wir in der Overtime gewinnen. Es wird sicher ein tolles und spannendes Eishockeymatch", meint Geschäftsführer Michael Lampert. Seine Premiere im Dress der VEU feiert der 34-jährige slowakische Stürmer Andrej Nedorost, der sich einen Vertrag bis 20. Dezember mit Option auf Verlängerung geeinigt hat (vorerst zehn Spiele). "Andrej hat in den bisherigen Trainingseinheiten einen fitten und guten Eindruck hinterlassen und gezeigt, dass er vor allem ein sehr guter Eisläufer ist, der als Center und Flügelstürmer spielen kann. Wir freuen uns, dass wir ihn nun im Team haben und bis Weihnachten entscheiden können", so Lampert.

Jesenice, derzeit mit den meisten geschossenen Toren (63) in der Liga, muss auf den verletzten Jaka Podrekar verzichten, dafür unterzeichnete Ales Remar einen Vertrag bis Saisonende. "Wir wollen unsere Serie auf eigenem Eis fortsetzen", meint Stürmer David Sefic, dessen Mannschaft alle bisherigen fünf Heimspiele gewinnen konnte. "Wenn wir konzentriert zu Werke gehen, sollte das funktionieren. Feldkirch wird unsere Fehler eiskalt bestrafen, da müssen wir aufpassen."

Der Tabellenzweite EHC Alge Elastic Lustenau hat den EK Zell am See zu Gast und könnte mit einem Sieg wieder die Tabellenführung übernehmen. "Wir konnten bisher noch keinen Sieg in dieser Saison gegen die Zeller holen. Das wollen wir am Samstag vor Heimpublikum endlich schaffen", hofft Kapitän Toni Saarinen auf einen Erfolg.

Die "Eisbären" aus Zell am See haben nach der unerwarteten Niederlage am Dienstag gegen Kitzbühel etwas den Anschluss an die Spitze verloren. Daher wäre ein Sieg in Lustenau von großer Bedeutung. "Für mich ist es natürlich ein besonderes Spiel, geht es doch auch gegen meinen kleinen Bruder und niemand verliert gerne gegen seinen kleinen Bruder. Für uns als Team ist es wichtig, dass wir wieder zu unserem Spiel finden. Wir müssen von der ersten Minute an bereit sein", sagt Kapitän Franz Wilfan vor dem "Familienduell".

Der EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel konnte am Dienstag überraschen und in der Tabelle zum HC Steelers Kapfenberg aufschließen. Die Tiroler sind damit der erste Verfolger der Top Fünf und wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen. "Nachdem wir mit der Verpflichtung des Italo-Amerkaners Nico Sacchetti gleich das Derby in Zell am See gewinnen konnten, hoffen wir das Momentum mitnehmen zu können, um auch aus Kapfenberg drei Punkte zu entführen. Das wird gegen die heimstarken Obersteirer nicht einfach, uns erwartet ein Kampf auf Biegen und Brechen. Nach der Trennung von Verteidiger Christian Ofner wird Kapitän Aleksandar Magovac nach seiner Verletzung wieder ins Team zurückkehren und für die nötige Stabilität sorgen", meint Teammanager Hans Exenberger.