Play-off-Tickets warten auf ihren Besitzer

Das Pickrecht scheint für die österreichischen Teams in der Inter-National-League außer Reichweite. Am Samstag folgt das zweite direkte Duell zwischen EK Zell am See und EHC Palaoro Lustenau um den vierten Platz in der "Master Round".

Der HC Südtirol Bank Eppan hat sich in der Inter-National-League die Spitzenposition erkämpft und diese drei Punkte vor dem HC Gherdeina inne. Bis auf eine Partie macht die "Master Round" an diesem Wochenende Pause, dafür geht es in den Qualifikationsgruppen ordentlich zur Sache.

Der EHC-Bregenzerwald könnte mit einem vollen Erfolg gegen den SV Kaltern rothoblaas bereits das Play-off-Ticket fixieren. In der zweiten Meisterschaftsphase ist der Titelverteidiger noch ungeschlagen und hat bereits fünf Siege auf dem Konto. Der Gegner am Samstag steht ordentlich unter Druck, für die Chance aufs Play-off muss der SV Kaltern rothoblaas alle ausständigen Spiele gewinnen. Die Südtiroler sind am Sonntag dann auch noch beim HKMK Bled zu Gast.

"Für uns ist es das Spiel der Wahrheit. Wir müssen jetzt alles gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Und Slavija Ljubljana darf nicht gewinnen", meint Mathias Lobis, Präsident des SV Kaltern. Denn HK Playboy Slavija Ljubljana hat mit Tabellenschlusslicht HKMK Bled im Heimspiel eine leichtere Aufgabe im Kampf um den zweiten Platz in Gruppe B.

In Gruppe A ist die Ausgangssituation etwas spannender: HK Jesenice hat drei Punkte mehr auf dem Konto als die FBI VEU Feldkirch, allerdings auch eine Partie mehr ausgetragen. Feldkirch tritt beim punktelosen Schlusslicht HK Celje an und Jesenice empfängt Nachzügler HK Triglav Kranj.

Eine Entscheidung wird in dieser Gruppe wohl erst in der nächsten Woche fallen, wenn es zum Spitzenspiel in Feldkirch zwischen der VEU und den Slowenen kommt. In der "Master Round" kommt es zum Österreicherduell zwischen EK Zell am See und EHC Palaoro Lustenau. Für die beiden österreichischen Mannschaften geht es voraussichtlich nur mehr um den vierten Platz, das Pickrecht fürs Play-off scheint vergeben.

"Der Sieger dieser Partie wird wohl das Heimrecht im Viertelfinale haben", heißt es von den "Eisbären". "Wir haben gut trainiert und wollen die drei Punkte am Samstag holen." In der bisherigen Saison konnten die Lustenauer alle drei Begegnungen mit Zell am See für sich entscheiden, zuletzt vor einer Woche im Penaltyschießen. Trainer Timo Keppo: "Uns liegt das eher offensiv ausgerichtete Spiel der Pinzgauer, das kommt unserem Spielstil entgegen. Natürlich hängen die Trauben in Zell am See sehr hoch, doch wir fahren nicht hin, um mit null Punkten zurückkehren zu müssen."