Platz eins zum Greifen nah

Vier österreichische Teams haben sich an der Spitze der Inter-National-League festgesetzt. Zum Schlager der 5. Runde empfängt die Lorenz Lift VEU Feldkirch Leader EK Zell am See. Verfolger EHC Alge Elastic Lustenau hat Neuling EC "Die Adler" Sta

Strahlender Sieger des letzten Doppelwochendes war Leader EK Zell am See, der mit einem hart erkämpften Sieg im Derby gegen den EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel die Spitzenposition in der Inter-National-League behaupten konnte. Für die "Eisbären" geht es am Samstag gleich weiter zum nächsten Kracher, wenn es in der Vorarlberghalle gegen die Lorenz Lift VEU Feldkirch geht.

"Ich würde mich freuen, wenn wir in Bestbesetzung in Feldkirch antreten könnten", meint Head Coach Milan Mazanec, der definitiv auf Rene Hochwimmer und Matthias Gaggl verzichten muss. Hoffnung besteht allerdings noch bei Tobias Dinhopel, Johannes Schernthaner und Yannick Großlercher. "Es wird wieder eine enge Partie für uns, beide Mannschaften sind auf Augenhöhe." In der Tabelle hat Feldkirch nur zwei Punkte Rückstand, musste allerdings bei zwei von drei Siegen in eine Verlängerung. "Die VEU ist wieder eine sehr starke Mannschaft. In diesem Spiel werden die Kleinigkeiten entscheiden", weiß Zell am Sees Topscorer Igor Rataj.

Die Vorarlberger haben vor dem nächsten Spiel noch einmal am Transfermarkt zugeschlagen und aufgrund einiger Verletzungen (Josi Riener, Kevin Essmann, Florian Martin) Verteidiger Matic Jancar verpflichtet. Der 22-jährige Doppelstaatsbürger (Slowenien/Österreich) spielte in seiner Jugend beim EC-KAC und zuletzt bei HK Playboy Slavija Ljubljana. "Er wird am Freitag zum ersten Mal mit der Mannschaft trainieren und soll gegen Zell am See bereits am Eis stehen. Durch unsere Verletzungen wird es keine leichte Aufgabe am Samstag", meint Geschäftsführer Michael Lampert.

Wenige Kilometer weiter kommt es zu einem weiteren österreichischen Gipfeltreffen, der EHC Alge Elastic Lustenau empfängt Neuling EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel. Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben wie bereits die gesamte Saison freien Eintritt in der Rheinhalle. Die Lustenauer Verantwortlichen möchten damit ein Zeichen setzen und die Jugendlichen vermehrt in die Sportstätten führen. Bis auf Maximilian Wilfan, der seit einem Foul im letzten Spiel in Kapfenberg angeschlagen ist, steht Trainer Heikki Mälkiä der gesamte Kader zur Verfügung.

Gegner Kitzbühel ist nach dem sensationellen Start mit zwei Siegen im harten Ligaalltag angekommen und musste sich zuletzt zwei Mal geschlagen geben. "Wir möchten wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Dafür müssen wir aber Strafzeiten vermeiden, denn Lustenau hat ein sehr gefährliches Powerplay", kennt Stürmer Philipp Ullrich die Stärken des Gegners.

Die slowenischen Teams hinken in dieser Saison noch etwas hinterher, zwei direkte Duelle stehen am Samstag auf dem Programm. Slavija Ljubljana steht nach vier Spielen bei nur einem Punkt und möchte gegen den noch punktelosen HK Celje erstmals mit einem Sieg anschreiben. Fünf Spieler (Tomaz Trelc, Jaka Zdesar, Tadej Snoj, Jure Sotlar, Kristjan Cepon) fallen bei den Hauptstädtern aus, dafür kommen einige Jugendspieler zum Einsatz.

"Dieses Spiel müssen wir unbedingt gewinnen, da wir nicht sehr gut in die Saison gestartet sind. Wir müssen aggressiv sein und unsere Chancen nutzen", meint Tilen Zagorc Pilko. HK Celje geht in bester Besetzung in dieses Duell und möchte ebenfalls in der Meisterschaft anschreiben. "Wir hatten zwei Vorbereitungsspiele gegen Slavija, beide waren sehr knapp. Wir möchten unbedingt unsere ersten Punkte holen", erklärt Rok Klavzar.

Der bisher beste Klub aus Slowenien ist HDD Jesenice (Rang fünf, sieben
Punkte), der das Derby gegen HK Triglav Kranj vor sich hat. "Es wird für uns sicher kein einfaches Spiel in Kranj. Sie haben gut gegen Feldkirch gespielt und ich weiß, dass sie alles geben werden. Daher müssen wir Acht geben und unsere Stärken ausspielen", lässt sich Jesenices Coach Gorazd Rekelj nicht in die Favoritenrolle drängen.