Kampf um Bonuspunkte für "Master Round"

Spannender könnte der Kampf um die Bonuspunkte für die "Master Round" in der Inter-National-League nicht sein. Fünf Mannschaften liegen innerhalb eines einzigen Punktes. Der nächste Showdown um Rang eins folgt nach Weihnachten am Samstag.

Trotz der knappen Niederlage am vergangenen Samstag gegen die Lorenz Lift VEU Feldkirch konnte der EHC-Bregenzerwald seine Führungsposition in der Inter-National-League verteidigen. Der Vorsprung schmolz allerdings dahin, EHC Alge Elastic Lustenau konnte nach Punkten (39) aufschließen sowie HDD SIJ Acroni Jesenice, Feldkirch und EK Zell am See folgen nur mit einem Zähler Rückstand.

Die "Wälder" möchten sich diese Position bis zum Jahreswechsel absichern, einzig Gefahr droht hierbei nur von Zell am See, das kommenden Dienstag ein weiteres Spiel im alten Jahr absolvieren wird. Der EHC-Bregenzerwald spielt am Samstag gegen den EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel wieder unter dem Motto "Mit Blaulicht zum Vizemeister – Ein Dankeschön an das Ehrenamt".

Zu dieser Begegnung lädt der Verein alle Bregenzerwälder Feuerwehren und Rettungskräfte sowie die Polizei bei freiem Eintritt zu diesem Heimspiel ein. "Jeder Blaulicht-Verein aus dem Bregenzerwald kann sich zu diesem Event unter blaulicht@ehcbregenzerwald.at anmelden. Anmeldeschluss ist am 26. Dezember um 18:00 Uhr", erklärt Obmann Guntram Schedler.

Konkurrent Kitzbühel liegt derzeit auf Rang sieben und würde Bonuspunkte in die Zwischenrunde mitnehmen. Diesen Platz wollen die Tiroler in den ausstehenden drei Spielen halten, um einen kleinen Startvorteil für den Kampf um die Play-off-Plätze zu haben. "In den beiden bisherigen Spielen gegen Bregenzerwald haben wir defensiv sehr gut gespielt und wir hoffen, diese Leistung auch auswärts aufs Eis zu bringen. Trotzdem sind wir der klare Außenseiter und vielleicht gelingt uns eine Überraschung beim Tabellenführer", meint Kitzbühels Trainer Jeff Job, der bis auf Andreas Karrer auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

Für Zell am See sind die folgenden zwei Heimspiele gegen HKMK Bled und Jesenice von besonderer Bedeutung, wollen die "Eisbären" von Rang fünf aus noch ein paar Bonuspunkte für die „Master Round“ abholen. Gegen Bled gab es im ersten Aufeinandertreffen ein böses Erwachen für Zell am See, als man auswärts mit 2:4 verlor.

"Wir haben jetzt noch drei Heimspiele im Grunddurchgang zu bestreiten. Von Platz eins bis fünf ist noch alles drin. Die Ausfallsliste lichtet sich schön langsam. Der Blick richtet sich ganz klar nach vorne! Ein Sieg gegen Bled soll nur der Startschuss für ein großes Finale sein", verrät Co-Trainer Thomas Guggenberger. "Mit Igor Rataj, Jürgen Tschernutter und Lukas Schluderbacher stehen drei Cracks unmittelbar vor einem Comeback. Ob es schon am Samstag gegen Bled für einen Einsatz reicht, werden wir kurzfristig entscheiden."

Die anderen beiden Mitstreiter um Rang eins, Feldkirch und Jesenice, sind am Samstag ebenfalls im Einsatz. Die Vorarlberger empfangen den Vorletzten HK Playboy Slavija Ljubljana, Jesenice muss zum besten der Verfolger, dem HC Steelers Kapfenberg.