Halbzeit im Österreich Cup

Am Dienstag und Mittwoch wird die Hinrunde zu Ende gespielt. EK Zell am See und Lorenz Lift VEU Feldkirch könnten sich mit weiteren Siegen bereits von der Konkurrenz absetzen.

Die Lorenz Lift VEU Feldkirch ist nach vier Spieltagen bisher das Maß der Dinge im Österreich Cup. Die Vorarlberger haben alle vier Partien für sich entschieden und führen die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den EK Zell am See an. Am Mittwoch gastiert Feldkirch beim EHC-Bregenzerwald, dem aktuellen Tabellenführer der Inter-National-League.

Feldkirch rückt mit den punktbesten Spielern des Österreich Cup in die Messehalle nach Dornbirn an. Dylan Stanley hält nach vier Spielen bei sieben Toren und sieben Vorlagen, seine Sturmpartner Michael Novak (4/5) und Daniel Fekete (2/7) halten aber noch gut mit ihm mit. Die "Wälder" brauchen ein gutes Rezept, wollen sie zur Halbzeit des Österreich Cup noch ein Wörtchen um den Pokal mitreden. Derzeit hat der EHC-Bregenzerwald als Drittplatzierter fünf Punkte Rückstand auf Feldkirch.

Bereits am Dienstag hat der EK Zell am See die HC Steelers Kapfenberg in der Eisbärenarena zu Gast. Die zweitplatzierten Pinzgauer könnten bei einem Heimsieg zumindest für 24 Stunden die Tabellenführung von Feldkirch übernehmen. Am letzten spielfreien Wochenende konnten die Spieler des EK Zell am See erstmals in dieser Saison etwas erholen und neue Kraft tanken. "Wenn wir am Dienstag gewinnen, könnten wir uns vom Rest ein wenig absetzen", weiß Assistant Coach Thomas Guggenberger. Für Kapfenberg ist der Auftritt in Zell am See ein sehr wichtiges "Sechs-Punkte-Spiel". Denn bei einem Erfolg gegen die "Eisbären" könnten die Steelers punktemäßig gleichziehen und den Kampf um den Cupsieg wieder spannend machen.

Mitfavorit EHC Alge Elastic Lustenau musste in vier Partien bisher drei Niederlagen einstecken und hat damit den Anschluss an die Spitze deutlich verloren. Daher ist am Dienstag im Heimspiel gegen Schlusslicht EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel, der noch punktelos auf Rang sechs liegt, nahezu schon Pflicht, will man die Chance auf Platz eins noch am Leben erhalten. "Bisher haben wir gegen Kitzbühel gut gespielt und gewonnen. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen, glauben aber, dass wir die drei Punkte holen werden", meint Lustenaus Trainer Heikki Mälkiä.