Gemischte Bilanz in Feldkirch

Eine gemischte Bilanz zogen die Verantwortlichen bei der FBI VEU Feldkirch über die Saison der Inter-National-League, die für die Vorarlberger seit letzten Mittwoch beendet ist.

Die nächsten Tage werden bei der FBI VEU Feldkirch bereits genutzt, um wesentliche Grundlagen für die kommende Saison zu legen. "Sportlich haben wir, nach einem etwas holprigen Start und den Verzögerungen bei den Arbeitsgenehmigungen unserer Legionäre, einige sehr gute Phasen erlebt, auch wenn wir klar sagen müssen, dass wir unser Mindestziel, den Einzug ins Semifinale, verpasst haben", erklärt Geschäftsführer Michael Lampert.

Die Viertelfinalserie gegen HC Neumarkt Riwega verlief für die Feldkircher nicht unbedingt glücklich, da alle fünf Spiele äußerst knapp ausgegangen sind. "Es ist klar, dass uns eine Semifinalserie gegen Zell am See auch finanziell gut getan hätte. Mit einem Zuschauerschnitt von knapp 1.400 pro Heimspiel, dem höchsten in der gesamten Liga, können wir aber durchaus zufrieden sein."

Generell wurde die Inter-National-League durch die Teilnahme der Vereine aus Südtirol massiv aufgewertet, das sportliche Niveau lag deutlich über jenem der Vorsaison. "Diese Entwicklung freut uns natürlich, vor allem, weil wir auch für die nächste Saison von einer attraktiven Liga ausgehen dürfen", meint Lampert.

Die Zeit bis zur größeren Pause nützen die Verantwortlichen bereits für die ersten Planungen für die Saison 2014/15. "Wir wollen so schnell wie möglich die wichtigsten Grundlagen für den sportlichen Bereich schaffen. Es gibt in dieser Richtung auch schon sehr gute Gespräche", erklärt der Geschäftsführer. "Es sieht sehr gut aus, dass Chefcoach Milos Holan ein weiteres Jahr in Feldkirch bleibt, ebenso Goalgetter Martin Tomasek und Verteidiger Dominik Müller, der eine weitere Saison als U21-Spieler eingesetzt werden könnte." Die Verteidiger Maxim Abaev und Volodymyr Romanenko werden Feldkirch allerdings verlassen.