Feldkirch behält weiße Weste

Auch im dritten Spiel im Österreich Cup blieb die Lorenz Lift VEU Feldkirch unangetastet. Die Vorarlberger mussten am Mittwoch gegen den HC Steelers Kapfenberg aber einen Rückstand aufholen.

Der HC Steelers Kapfenberg überraschte am Mittwochabend im Österreich Cup mit einem Blitzstart die Lorenz Lift VEU Feldkirch. Nach 44 Sekunden erzielte Markus Pirmann das 1:0 für die Gäste, Daniel Natter erhöhte im Powerplay sogar auf 2:0 für die Steirer (17.) nach dem ersten Drittel.

Dylan Stanley schrieb dann erstmals für die VEU an (21.), Jan Polata sorgte aber postwendend für das 3:1 der Steelers (25./PP). Dass es am Ende doch einen deutlichen 7:3-Sieg für Feldkirch gab, lag an einem furiosen zweiten Drittel. Stanley verkürzte erneut (26.), Daniel Fekete (29.) und Dominik Müller (33./PP, 36./PP) drehten dieses Spiel zugunsten der Hausherren. Patrick Maier (45.) und Ondrej Hampl (48.) setzten im Schlussdrittel noch zwei Treffer drauf.

Überragende Spieler in der Vorarberghalle waren Stanley (zwei Tore und vier Assists) und Fekete (ein Tor und vier Assists), die Kapfenberg im Alleingang überrannten. In der Tabelle bleibt die VEU damit als einziges Team nach drei Spieltagen noch ungeschlagen.

Der EK Zell am See musste sich im Gastspiel beim EHC-Bregenzerwald erstmals geschlagen geben, bleibt aber auf Rang zwei. Die "Eisbären" unterliegen mit 2:3 nach Verlängerung, obwohl sie bereits mit 2:0 nach Toren von Jürgen Tschernutter (3./PP) und Petr Vala (35./PP) voran lagen.

Jürgen Fussenegger (38./PP) und Christian Haidinger (52./PP) gelang der Ausgleich, in der Overtime stellte Philip Putnik den ersten Sieg für die "Wälder" sicher (62.).

Ebenfalls nach einem Rückstand gelang dem EHC Alge ELastic Lustenau der erste Sieg im laufenden Bewerb. EC "Die Adler" Stadtwerke Kitzbühel ging durch Peter Lenes zwar mit 1:0 in Führung (6.), danach folgten aber fünf Lustenauer Tore durch Andris Siksnis (10.), Christian Gmeiner (19./SH), Martin Oraze (24.), Thomas Auer (32./PP) und erneut Oraze (50.). Die Kitzbüheler Bemühungen durch Lenes (58./PP) und Kevin Wirl (60./PP) kamen zu spät.