Wer ist die Nummer eins vor der Pause?

Im Gleichschritt an der Spitze der Inter-National-League marschieren der EK Zell am See und der HC Südtirol Bank Eppan. Die "Pirates" könnten nach dem Wochenende alleine an erster Stelle stehen.

40 Punkte aus 18 Spielen lautet die Bilanz von EK Zell am See und HC Südtirol Bank Eppan, die damit zwei Zähler vor den ersten Verfolgern in der Inter-National-League platziert sind. Mit Siegen am kommenden Spielwochenende könnte dieser Abstand noch etwas vergrößert werden.

Bereits am Freitag eröffnet Eppan mit einem Heimspiel gegen SV Kaltern rothoblaas die Jagd nach der Tabellenführung, die die "Piraten" mit zwei Erfolgen auch übernehmen könnten. Kaltern hat zwar nur die Hälfte der Punkte bisher erobert, erhält aber den vollen Respekt des Südtiroler Konkurrenten: "Kaltern befindet sich in einer bestechenden Form. Zuletzt haben sie sogar Tabellenführer Zell am See geschlagen."

Nach der kleinen Erfolgsserie möchte der SV Kaltern erneut gegen Eppan als Sieger vom Eis gehen. "Langsam merkt man, was in der Mannschaft steckt. Und zueltzt sprang auch der Puck endlich zu unseren Gunsten", richten die "Hechte", deren Rückstand auf einen Top-Fünf-Platz bereits 15 Punkte ausmacht, aus.

Der EK Zell am See möchte die Niederlage gegen Kaltern bei einem anderen Südtiroler Verein vergessen machen. Für die "Eisbären" ist es das letzte Spiel vor der nächsten internationalen Länderspielpause, daher sind drei Punkte im Blick auf den weiteren Verlauf des Grunddurchgangs von großer Bedeutung. "Wir wollen uns mit einem Sieg in den Kurzurlaub verabschieden. Die Aufgabe wird keine leichte! Neumarkt zählt zu den besten Teams der Liga, aber wir werden bereit sein und versuchen, die drei Punkte zu holen", meint Philipp Winzig.

Eine Spielpause gibt es für die FBI VEU Feldkirch in den nächsten Wochen nicht, stehen auch die Nachtragspartien wegen der im Oktober defekten Eisanlage an. Für die fünftplatzierten Vorarlberger geht es am Samstag zunächst vor eigenem Publikum gegen den HC Merano, der auf Rang zehn liegt und im ersten Aufeinandertreffen mit 1:3 unterlegen war.

"Diesen Sieg möchten wir vor Heimpublikum natürlich wiederholen, um im Rennen um die ersten fünf Plätze zu bleiben", erklärt die VEU in einer Aussendung. Etwas Licht kam bei den Feldkirchern zuletzt in die Verletztenliste, nachdem Sven Grasböck und Roman Scheiber wieder auflaufen können. Martin Grabher Meyer und Marc Colleoni sind hingegen noch fraglich, Patrick Maier kann nicht eingesetzt werden.

Der EHC Palaoro Lustenau, erster Verfolger von Zell am See und Eppan, beschließt am Wochenende mit den Partien gegen HKMK Bled und HK Jesenice für den Grunddurchgang die Fahrten nach Slowenien. "Gegen den Tabellenletzten Bled sprechen wir von einer Pflichtaufgabe, gegen Jesenice erwartet uns schon ein harter Brocken", lautet die Einschätzung der Lustenauer. Aufgrund der Heimstärke (neun Siege in zehn Spielen)  ist Lustenau auf Rang drei, auswärts lief es bei den "Löwen" noch nicht zusammen. Zudem muss Trainer Timo Keppo mit einigen angeschlagenen Spielern rechnen, hofft aber mit drei Linien antreten zu können.

Für Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald geht es am Samstag beim Duell mit dem HC Gherdeina um drei wichtige Punkte, könnten die "Wälder" doch zu den viertplatzierten Südtirolern in der Tabelle aufschließen. "Das sind 'big points', um die es in Gröden geht. Wir müssen wieder mehr als Team arbeiten und konsequent jeden Job am Eis erledigen. Das haben wir letztes Wochenende etwas vermisst", meint Trainer Henrik Alfredsson.

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