Neujahrsstart mit Doppelrunde

Das neue Jahr beginnt in der Inter-National-League mit einem doppelten Spieltag. Sieben Mannschaften kämpfen bis zum Ende des Grunddurchgangs noch um einen der begehrten Plätze in den Top Fünf.

Zwischen vier und fünf Spiele haben die 15 Mannschaften der Inter-National-League noch bis zum Ende des Grunddurchgangs und zum Beginn der Zwischenrunde. Die zweite Phase der Meisterschaft wird dann in drei Gruppen zu je fünf Teams ausgetragen, wobei jedoch die Teilnehmer an der "Master Round" (Top Fünf des Grunddurchgangs) ihr Play-off-Ticket bereits fix in der Tasche haben werden.

Praktisch haben noch sieben Mannschaften die Möglichkeit, unter die Top Fünf zu gelangen. Derzeit liegen der EHC Palaoro Lustenau und Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald außerhalb der fixen Play-off-Ränge. Die beiden österreichischen Klubs haben jeweils ein Spiel mehr als ihre Konkurrenten ausgetragen und einen bzw. fünf Zähler Rückstand auf Platz fünf.

Besonders für den EHC-Bregenzerwald wäre ein guter Start ins neue Jahr von Vorteil. Auswärts gegen HK Playboy Slavija Ljubljana und Schlusslicht HKMK Bled sind sechs Punkte nötig, um die Chance auf eine direkte Play-off-Qualifikation am Leben zu halten. "In den letzten beiden Spielen waren wir sehr fokussiert, das hat uns auch die volle Punktzahl eingebracht", zeigte sich Trainer Henrik Alfredsson zufrieden mit dem Jahresabschluss der "Wälder". "Wir müssen aber weiterhin jeden Tag so konzentriert arbeiten, um unser Ziel Top Fünf noch zu erreichen."

Der EHC Palaoro Lustenau ist in den letzten Wochen etwas abgerutscht und konnte die Spitzenposition in der Tabelle nicht halten. Für die "Löwen" ist aber noch nichts verloren, ist der knappe Rückstand auf die Konkurrenz, Rang eins ist nur vier Punkte entfernt, mit einem Sieg bereits aufgeholt. Auswärts gegen den SV Kaltern rothoblaas müssen aber definitiv Punkte her, um nicht weiter abzufallen.

Aber auch die Top Fünf werden sich am ersten Spielwochenende des neuen Jahres nicht zurücklegen. Der HC Südtirol Bank Eppan, Tabellenführer zum Jahreswechsel, muss gleich zu Beginn nach Zell am See. Die „Eisbären“ haben auf Rang vier liegend bei einem Sieg die Chance, mit den Südtirolern wieder gleichzuziehen. "Nach zwei Heimniederlagen in Folge konnten wir zuletzt gegen Celje endlich wieder zu Hause gewinnen", war der EK Zell am See froh, das Jahr mit drei Punkten abschließen zu können.

Die FBI VEU Feldkirch, auf Rang zwei die bestplatzierte österreichische Mannschaft, rechnet beim Auswärtsdoppel in Slowenien gegen Bled und Slavija Ljubljana auch mit dem Punktemaximum, um den nächsten Schritt Richtung "Master Round" zu machen. Zuletzt musste sich die VEU zwei Mal geschlagen geben, zuerst gegen Eppan auswärts und anschließend gegen den HC Neumarkt Riwega zu Hause. Dadurch konnten die Neumarkter auch wieder zu den Führenden in der Tabelle aufschließen.

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