"Eisbären" und ihr erster Platz

Tabellenführer EK Zell am See steht vor der nächsten Auswärtsfahrt in der Inter-National-League. Die "Eisbären" wollen beim HK Celje drei Punkte einfahren. Am Freitag eröffnet das slowenische Duell HK Slavija Ljubljana gegen HK Triglav Kranj das

Am vergangenen Wochenende konnte der EK Zell am See gegen HC Neumarkt Riwega gewinnen und damit die Spitzenposition in der Inter-National-League übernehmen. Tags darauf folgte zwar eine knappe Niederlage nach Verlängerung gegen den HC Gherdeina, die "Eisbären" lachen aber immer noch von Rang eins. Im oberen Tabellendrittel konnte sich bisher ein Quartett leicht von der restlichen Konkurrenz absetzen. Zell am See und Neumarkt sind punktgleich vorne, einen Zähler dahinter lauern der EHC Palaoro Lustenau und Gherdeina.

Für den Leader geht es am Samstag wieder auswärts weiter, wenn die Fahrt ins slowenische Celje ansteht. "Celje ist zwar in der Tabelle weit abgeschlagen, aber derartige Spiele sind die schwierigsten. Wir möchten voll Punkte, um weiter einen Platz unter den Top Fünf zu sichern", rechnen die "Eisbären" mit einem Sieg gegen den Tabellendreizehnten. Bis auf Torhüter Dominik Frank, der mit der österreichischen U20-Nationalmannschaft ein Vier-Nationen-Turnier in Lettland bestreitet, ist der EK Zell am See vollzählig.

Der EHC Palaoro Lustenau hat ebenfalls einen eher leichteren Gegner in der Rheinhalle zu Gast. Der ASV Kaltern ist von den italienischen Neueinsteigern in der Liga auf Rang zwölf am schlechtesten platziert. Daher wollen die Vorarlberger konzentriert an die Sache herangehen, um nicht zu stolpern und an den Spitzenpositionen dranzubleiben. Thomas Auer und Julian Grafschafter werden den Lustenauern voraussichtlich fehlen, dennoch glaubt Trainer Timo Keppo an seine Mannschaft: "Auch wenn wir Umstellungen vornehmen müssen, wollen wir drei Punkte holen. Wir wissen nicht viel über Kaltern, aber das sollte kein Problem sein."

Nach Verlustpunkten ist die FBI VEU Feldkirch ein Kandidat auf den ersten Rang, da die Feldkircher aufgrund der Eisbereitungsprobleme in der Vorarlberghalle drei Spiele weniger ausgetragen haben als Zell am See und nur vier Punkte Rückstand aufweisen. Mit einem Sieg beim Tabellenzweiten Neumarkt könnte die VEU bereits zum Spitzenquartett aufschließen. Die Vorarlberger müssen allerdings ohne den routinierten Verteidiger Marc Colleoni antreten, der sich im letzten Spiel einen Fuß gebrochen hat und mindestens vier Wochen ausfällt.

Einen ähnlichen Schlager bekommen die Fans in der Messehalle Dornbirn zu sehen, wenn Titelverteidiger EHC-Bregenzerwald (punktgleich mit Feldkirch) den HC Gherdeina empfängt. Auch in diesem Duell haben die "Wälder" die Chance, den Abstand zu den vier vorauseilenden Mannschaften mit einem Sieg zu verringern. "Das ist ein wirkliches Spitzenspiel. Wir haben unter der Woche hart gearbeitet, um dieses Duell für uns zu entscheiden", meint Trainer Henrik Alfredsson.