Ausgleich oder "Matchpuck"?

Duell Nummer zwei im Halbfinale der Nationalliga steht am Samstag auf dem Programm: HC TWK Innsbruck und FBI VEU Feldkirch wollen vor eigenem Publikum die "Best-of-Five"-Serien ausgleichen.

HC TWK Innsbruck "Die Haie" – EC hagn_leone Dornbirn
Messehalle Dornbirn, 10.03.2012, 19:15 Uhr
SR: Ulrich ERD, Andreas SIEGL, Manfred SPORER
Stand im "Best of Five": 0:1

Ergebnisse der Regular Season
17.09.2011: HC TWK Innsbruck – EC hagn_leone Dornbirn 2:3 (1:2,1:0,0:1)
23.11.2011: HC TWK Innsbruck – EC hagn_leone Dornbirn 1:2 (1:1,0:0,0:1)
03.12.2011: EC hagn_leone Dornbirn – HC TWK Innsbruck 2:3 n.P. (0:1,1:1,1:0,0:0,0:1)
30.12.2011: EC hagn_leone Dornbirn – HC TWK Innsbruck 2:3 (0:1,1:2,1:0)
Ergebnisse im Halbfinale
07.03.2012: EC hagn_leone Dornbirn – HC TWK Innsbruck 6:3 (4:2,1:1,1:0)

Zum ersten Mal in dieser Saison entschied nicht nur ein Treffer die Partie zwischen Innsbruck und Dornbirn. Die Vorarlberger erwischten ein sehr gutes Startdrittel und legten in den ersten 20 Minuten den Grundstein zum Auftakterfolg in der Halbfinalserie. "Beide Mannschaften sind gleich auf. Im ersten Aufeinandertreffen haben Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entschieden", weiß Head Coach Lenny Eriksson. Daher stimmte der Trainer seine Bulldogs auf eine nächste enge Partie gegen die Haie ein. Der Sieg am Mittwoch war auch der erste Erfolg einer Heimmannschaft in diesem Westderby. Diese Ausnahme möchten die Dornbirner in der TWK Arena bestätigen und mit einem Auswärtserfolg einen wichtigen Schritt Richtung erneuter Finalteilnahme machen. "Der Heimsieg hat uns zusätzlich Kraft gegeben", meint Eriksson. Die Innsbrucker fanden im ersten Spiel von Beginn an nicht den Rhythmus und lagen nach zehn Minuten schon mit 1:3 in Rückstand. Einen ähnlich verschlafenen Start wollen die Tiroler im ersten Heimspiel vermeiden. "Wir waren am Beginn einfach zu zögerlich. Das darf uns nicht wieder passieren", erklärt Head Coach Daniel Naud. Die Innsbrucker legen ihre Hoffnungen in die Rückkehr von Rem Murray, der nach seiner Sperre von drei Spielen wieder ins Geschehen eingreifen wird. "Er ist ein sehr wichtiger Spieler, der der Mannschaft wieder neues Selbstvertrauen geben wird. Wir wollen den Ausgleich in der Serie", richtet Naud seine Kampfansage über den Arlberg.

FBI VEU Feldkirch – ATSE Graz
Eishalle Graz-Liebenau, 10.03.2012, 19:30 Uhr
SR: Michael GRABER, Manuel NIKOLIC, Karl WALLUSCHNIG
Stand im "Best of Five": 0:1

Ergebnisse der Regular Season
17.09.2011: FBI VEU Feldkirch – ATSE Graz 6:3 (0:0,2:0,4:3)
28.01.2012: ATSE Graz – FBI VEU Feldkirch 5:1 (3:1,2:0,0:0)
Ergebnisse im Halbfinale
06.03.2012: ATSE Graz – FBI VEU Feldkirch 3:1 (0:0,1:0,2:1)

Von Verletzungssorgen war der zweite Vorarlberger Verein zuletzt geplagt. Am Dienstag fehlten in Graz drei Spieler. Raimund Divis wird am Samstag wieder ins Lineup zurückkehren, Walter Fussi ist hingegen noch fraglich. Von der 1:3-Niederlage in Graz hat der Titelverteidiger aber durchaus etwas Positives mitnehmen können. "Wir hatten sehr viele gute Chancen gegen die Grazer", meint Head Coach Michael Lampert. "Wir könnten diese leider nicht nutzen. Es wird in jedem Spiel der Serie so eng zugehen, da bin ich mir sicher." Denn erst in den Schlussminuten konnte der Sieger des Grunddurchgangs seiner Favoritenrolle gerecht werden. Zwei Tore in den letzten zweieinhalb Minuten waren schlussendlich ausschlaggebend für den 3:1-Erfolg des ATSE. Vor dem zweiten Halbfinalduell in dieser Serie kämpfen die Grazer mit Verletzungspech. Michael Mana und Marc Brown können am Freitag die Reise ins "Ländle" nicht in Angriff nehmen. Dennoch wird die Mannschaft von Head Coach Martin Hohenberger versuchen, einen wichtigen Auswärtssieg zu landen. "Wir müssen konzentriert spielen und sehr viel Eislaufen, um bei der VEU zu gewinnen. Jeder Spieler muss dorthin gehen, wo es weh tut", erklärt der Trainer.

Play-off Termine
Halbfinale (Best of Five)
06./07.03., 10.03., 13./14.03., 17.03., 20./21.03.
Finale (Best of Five)
24.03., 27.03., 31.03., 03.04., 07.04.

Modus
Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine "Sudden Victory Overtime" von zehn Minuten mit vier Feldspielern. Danach Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Sollte in einem Viertel-, Halbfinal- oder Finalspiel, in dem eine Mannschaft den Aufstieg bzw. den Gewinn der Meisterschaft schaffen kann, nach der regulären Spielzeit der Spielstand unentschieden sein, so erfolgt eine weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zum entscheidenden Tor gespielt. Sollte der Spielstand danach weiterhin unentschieden sein, so erfolgen weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zur Entscheidung.