ATSE Graz hofft auf die Auswärtsbilanz

Der ATSE Graz bleibt trotz der Niederlage im ersten Finalspiel der "Best-of-Five"-Serie in der Nationalliga ruhig. Im zweiten Duell beim HC TWK Innsbruck setzen die Steirer auf ihre Auswärtsbilanz, die Tiroler bauen indes auf ihren Heimvorteil.

HC TWK Innsbruck – ATSE Graz
TWK Arena Innsbruck, 27.03.2012, 19:15 Uhr
SR: Martin BOGEN, Gerald PODLESNIK, Oskar JOHNSTON, Patrick KALB
Stand im "Best of Five": 1:0

Ergebnisse der Regular Season
24.09.2011: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck 3:2 (2:0,1:0,0:2)
04.02.2012: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz 4:5 n.P. (2:2,1:0,1:2,0:0,0:1)
Ergebnisse im Finale
24.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck 3:4 n.V. (0:1,3:2,0:0,0:1)
27.03.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz
31.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
03.04.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz (falls nötig)
07.04.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck (falls nötig)

Zwei Mannschaften auf Augenhöhe stehen sich in der Endspielserie gegenüber. Dies konnte man im ersten Finalspiel am vergangenen Samstag in Graz-Liebenau genau mitverfolgen. Erst in der Verlängerung fiel durch einen Treffer von Patrick Mössmer die Entscheidung zugunsten des HC TWK Innsbruck, der im ersten Heimspiel diesen Erfolg bestätigen möchte.

"Es war ein wichtiger Sieg und gut für das Selbstvertrauen", meint Marc Schönberger, der aber zugleich eine Warnung ausspricht: "Dies zählt aber nur, wenn wir zu Hause nachlegen." Denn nur bei einem zweiten Sieg in dieser "Best-of-Five"-Serie haben die Tiroler, die weiter ohne den verletzten Benedikt Schennach antreten müssen, tatsächlich den Heimvorteil in die TWK Arena geholt.

Bei einer Heimniederlage startet das Finale wieder bei null und wird zu einem "Best of Three". Daran klammern sich jetzt in erster Linie die Spieler des ATSE Graz, die unbedingt den Ausgleich herstellen möchten. Um das Selbstvertrauen etwas zu erhöhen, denken die Grazer gerne an die aktuelle Saison, in der man im Grunddurchgang das beste Auswärtsteam der Liga war (14 Siege in 16 Spielen) und im bisherigen Play-off-Verlauf in den fremden Hallen noch nicht bezwungen wurde.

Gegen die ece Bulls Kapfenberg und die FBI VEU Feldkirch holten die Steirer in vier Auswärtsspielen ebenso viele Siege. "Die Haie sind ein sehr hohes Tempo gegangen. In Innsbruck müssen wir von Anfang an voll da sein und dürfen den Start auf keinen Fall verschlafen", meint Stefan Bacher, der in der ersten Finalbegegnung einen Doppelpack erzielen konnte.

Eintrittskarten ATSE Graz
Wie schon im Halbfinale haben Kinder, Jugendliche, Lehrlinge und Studierende freien Eintritt. Pro Person wird eine Gratiskarte ausgegeben. Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. SchülerInnen, Studierende und Lehrlinge, die älter als 18 Jahre sind, benötigen einen entsprechenden Ausweis.

Modus
Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine "Sudden Victory Overtime" von zehn Minuten mit vier Feldspielern. Danach Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Sollte in einem Viertel-, Halbfinal- oder Finalspiel, in dem eine Mannschaft den Aufstieg bzw. den Gewinn der Meisterschaft schaffen kann, nach der regulären Spielzeit der Spielstand unentschieden sein, so erfolgt eine weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zum entscheidenden Tor gespielt. Sollte der Spielstand danach weiterhin unentschieden sein, so erfolgen weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zur Entscheidung.