"Wir haben gute Arbeit geleistet"

Es ist angerichtet für das Finale in der Nationalliga. Erstmals seit 2005, EK Zell am See, wird der Meister der zweithöchsten österreichischen Spielklasse nicht aus Vorarlberg kommen. Im "Best-of-Five"-Duell zwischen ATSE Graz und HC TWK Innsbru

ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
Eishalle Graz-Liebenau, 24.03.2012, 19:15 Uhr
SR: Roland ALTERSBERGER, Gerhard SPORER, Alexander DREIER, Manuel NIKOLIC
Stand im "Best of Five": 0:0

Ergebnisse der Regular Season
24.09.2011: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck 3:2 (2:0,1:0,0:2)
04.02.2012: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz 4:5 n.P. (2:2,1:0,1:2,0:0,0:1)
Ergebnisse im Finale
24.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
27.03.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz
31.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
03.04.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz (falls nötig)
07.04.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck (falls nötig)

Im Grunddurchgang standen sich beide Mannschaften zwei Mal gegenüber. Regular-Season-Sieger ATSE Graz konnte beide Duelle gegen den HC TWK Innsbruck knapp für sich entscheiden. Im Finale, das im allerlängsten Fall über fünf Spiele und bis zum 7. April gehen könnte, werden die Karten aber wieder neu gemischt. Die Ausgangslage ist für beide Vereine ähnlich, wie ATSE-Kapitän Victor Lindgren im Interview bestätigt

Viertel- und Halbfinale habt ihr beinahe problemlos überstanden. Wie waren die bisherigen Play-off-Spiele aus eurer Sicht?

Lindgren: Es waren sicher keine leichten Duell gegen ece Bulls Kapfenberg und FBI VEU Feldkirch. Die Bulls wurden von zahlreichen Spielern der Graz 99ers verstärkt. Nach der Niederlage in Spiel eins waren wir gewarnt, Kapfenberg war ein echter Prüfstein. Die VEU war routiniert und taktisch sehr diszipliniert. Wir sind gegen Feldkirch aber sehr gut gestanden und haben kaum Konter zugelassen. Daher haben wir auch hier verdient gewonnen.

Wie sind die Chancen im Endspiel verteilt?

Lindgren: Wir haben uns intensiv auf diese Finalserie vorbereitet und freuen uns auch schon darauf. Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren, denn meistens kommt es anders, als man denkt. Wir können das erste Spiel am Samstag kaum noch erwarten.

Zwei Duelle gab es in dieser Saison, beide gingen an den ATSE Graz. Haben diese Spiele noch eine Bedeutung?

Lindgren: Wir haben fünf Punkte in diesen zwei Spielen gemacht, da sind die Gedanken daran natürlich sehr positiv. Aber dennoch spielen diese zwei Begegnungen jetzt keine Rolle mehr, ein Finale beginnt bei null. Ich bin der Meinung, dass die zwei besten Teams dieser Saison im Finale stehen. Es wird sehr interessant werden.

Was wird den Unterschied in dieser Finalserie ausmachen?

Lindgren: Ich erwarte mir ein sehr ausgeglichenes Duell. Torhüter, Verteidigung und Angriff sind bei beiden Mannschaften in etwa gleich stark. In so einem Finale entscheiden sicher die Kleinigkeiten. In der Saison haben wir bereits gesehen, dass in der Nationalliga ein gutes Powerplay bzw. Penalty-Killing den Sieg bringen kann.

Wie passt hier der Faktor Heimvorteil dazu?

Lindgren: Der Heimvorteil ist sicher nicht zu unterschätzen, denn die Reisestrecke nach Innsbruck ist doch relativ weit. Die langen Busfahrten spürt man natürlich in den Beinen. Als Ausrede soll das aber nicht herhalten. Beide Teams sind Profimannschaften und sicher gut vorbereitet.

Dein Team wird Meister, weil…

Lindgren: …wir über die ganze Saison konstant gespielt haben und gezeigt haben, dass wir alle Mannschaften schlagen können. Platz eins nach dem Grunddurchgang hat ja gezeigt, welch gute Arbeit wir in dieser Saison geleistet haben.

Eintrittskarten ATSE Graz
Wie schon im Halbfinale haben Kinder, Jugendliche, Lehrlinge und Studierende freien Eintritt. Pro Person wird eine Gratiskarte ausgegeben. Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. SchülerInnen, Studierende und Lehrlinge, die älter als 18 Jahre sind, benötigen einen entsprechenden Ausweis.

Modus
Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine "Sudden Victory Overtime" von zehn Minuten mit vier Feldspielern. Danach Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Sollte in einem Viertel-, Halbfinal- oder Finalspiel, in dem eine Mannschaft den Aufstieg bzw. den Gewinn der Meisterschaft schaffen kann, nach der regulären Spielzeit der Spielstand unentschieden sein, so erfolgt eine weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zum entscheidenden Tor gespielt. Sollte der Spielstand danach weiterhin unentschieden sein, so erfolgen weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zur Entscheidung.