"Matchpuck" für Innsbruck

Eine beeindruckende Vorstellung des HC TWK Innsbruck am vergangenen Dienstag bescherte den Tiroler schon den ersten "Matchpuck" in der "Best-of-Five"-Finalserie der Nationalliga. Das 2:10 in Innsbruck muss der ATSE Graz aus seinem Gedä

ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
Eishalle Graz-Liebenau, 31.03.2012, 19:15 Uhr
SR: Ulrich ERD, Christian JELINEK, Alexander DREIER, Karl WALLUSCHNIG
Stand im "Best of Five": 0:2

Ergebnisse der Regular Season
24.09.2011: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck 3:2 (2:0,1:0,0:2)
04.02.2012: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz 4:5 n.P. (2:2,1:0,1:2,0:0,0:1)
Ergebnisse im Finale
24.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck 3:4 n.V. (0:1,3:2,0:0,0:1)
27.03.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz 10:2 (5:1,3:0,2:1)
31.03.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck
03.04.2012, 19:15 Uhr: HC TWK Innsbruck – ATSE Graz (falls nötig)
07.04.2012, 19:15 Uhr: ATSE Graz – HC TWK Innsbruck (falls nötig)

Es war eine Galavorstellung, die der HC Innsbruck am vergangenen Dienstag auf das eigene Eis der TWK Arena zauberte. War Finale Nummer eins noch hart umkämpft und wurde erst nach einer Verlängerung entschieden, so war Duell Nummer zwei schon nach den ersten 20 Minuten entschieden.

Von der frühen 1:0-Führung des ATSE Graz in der 4. Minute ließen sich die Haie nicht beeindrucken und kamen bereits 36 Sekunden später zum Ausgleich. Sieben weitere Tore sollten bis zum Ende des zweiten Drittels folgen, ehe die Gäste aus der Steiermark ihren zweiten Treffer erzielen konnten.

Bis dahin war diese Partie aber schon entschieden und der HC Innsbruck ist mit diesem Heimsieg einen großen Schritt Richtung Nationalligatitel gekommen. "So einen hohen Sieg konnte man natürlich nicht erwarten", meint Haie-Kapitän Patrick Mössmer. "Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Ein Sieg fehlt noch, wir packen das." Nur noch ein Erfolg fehlt, um erstmals wieder den Siegerpokal der Nationalliga in die Tiroler Landeshauptstadt zu bringen.

Für die Grazer, die das beste Heimteam des Grunddurchgangs waren, brauchen unbedingt einen Sieg, um die Saison nicht vorzeitig beenden zu müssen. "Wir stehen eindeutig mit dem Rücken zur Wand. An Spiel zwei dürfen wir keinen Gedanken mehr verschwenden", wissen die Steirer. Das Selbstvertrauen ist etwas angeknackst, doch aufgeben wollen die Grazer diese Finalserie auf keinen Fall.

"Wir wissen, dass wir gut genug sind, um Innsbruck zu schlagen", weiß ATSE-Stürmer Diethard Winzig. "Diese Niederlage haben wir schnell abgehakt, wir denken nicht mehr darüber nach." Eines ist auf jeden Fall sicher: Der Siegerpokal und Peter Schramm, Vizepräsident und Wettspielreferent des Österreichischen Eishockeyverbandes, sind in Graz-Liebenau vor Ort.

Eintrittskarten ATSE Graz
Wie schon im Halbfinale haben Kinder, Jugendliche, Lehrlinge und Studierende freien Eintritt. Pro Person wird eine Gratiskarte ausgegeben. Anspruchsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. SchülerInnen, Studierende und Lehrlinge, die älter als 18 Jahre sind, benötigen einen entsprechenden Ausweis.

Modus
Bei unentschiedenem Spielstand nach Ablauf der regulären Spielzeit erfolgt nach zweiminütiger Pause ohne Eisreinigung eine "Sudden Victory Overtime" von zehn Minuten mit vier Feldspielern. Danach Penaltyschießen nach ÖEHV-Regeln. Sollte in einem Viertel-, Halbfinal- oder Finalspiel, in dem eine Mannschaft den Aufstieg bzw. den Gewinn der Meisterschaft schaffen kann, nach der regulären Spielzeit der Spielstand unentschieden sein, so erfolgt eine weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zum entscheidenden Tor gespielt. Sollte der Spielstand danach weiterhin unentschieden sein, so erfolgen weitere 20-minütige "Sudden Victory Overtime" bis zur Entscheidung.