Sperren gegen Kink und Barton

Philipp Kink vom HC TWK Innsbruck fasst eine Sperre von acht Spielen aus. Jaroslav Barton von den Zeller Eisbären muss nur drei Partien zuschauen.

Der Referent für das Melde- Ordnungs- und Beglaubigungswesen des ÖEHV, Dr. Helmut Gartner, verhängt über Philipp Kink vom HC TWK Innsbruck wegen Tätlichkeit gegen einen gegnerischen Spieler eine Sperre von acht Nationalliga-Meisterschaftsspielen und gegen Jaroslav Barton von SPG EKZ 28/EKZ Juniors 09 wegen Tätlichkeit gegen einen gegnerischen Spieler eine Sperre von drei Nationalliga-Meisterschaftsspielen.

Die Vorfälle ereigneten sich in der 25. Runde am 08.01.2011 in den Spielen zwischen EC Red Bull Salzburg und HC TWK Innsbruck sowie zwischen EC hagn_leone Dornbirn und SPG EKZ28/EKZ Juniors 09. Kink steht Tabellenführer Innsbruck erst wieder am letzten Spieltag der Zwischenrunde am 15./16. Februar zur Verfügung, Barton kann für die Zeller Eisbären wieder mit Beginn der Zwischenrunde am 25./26. Jänner aufs Eis gehen.

Die Begründung im Fall Philipp Kink:
"Philipp Kink erhielt eine Matchstrafe, nachdem er gegen den puckführenden Salzburger Spieler Henrik Antonson, der durch einen Stoß eines Gegenspielers bedingt mit leicht nach vorne gesenktem Kopf unterwegs war, von der linken Seite her, mit leicht angewinkeltem rechten Ellbogen, mit voller Wucht gegen den Kopf von Antonson einen Check ausgeführt hatte. Durch den Zusammenprall geriet der Körper des Antonson in Drehung, wurde dessen Helm abgestreift und er schlug in Rückenlage mit dem Kopf auf der Eisfläche auf. Antonson erlitt bei diesem Vorfall einen Schädelbasisbruch sowie eine unfallbedingte Schädelblutung und musste im Unfallkrankenhaus Salzburg intensiv medizinisch versorgt werden. Checks gegen den Kopf bzw. Nacken von Gegenspielern sind aufgrund ihrer Gefahr für körperliche Folgeschäden streng zu ahnden. Erschwerend wurde gegenständlich die Wucht der gesetzten Attacke und deren Folge gewertet. Als mildernd der Umstand, dass Kink bisher sportlich unbescholten war und die schweren Verletzungsfolgen vor allem durch den Verlust des Helms des Antonson eingetreten sind."

Die Begründung im Fall Jaroslav Barton:
"Jaroslav Barton erhielt eine Matchstrafe, nachdem er im Zuge eines Revanchefouls einem gegnerischen Spieler einen Stockcheck gegen den Kopf versetzt hatte. Eine Verletzung trat nicht ein und der attackierte Spieler konnte das Spiel unverletzt fortsetzen."