Halbfinal-Ticket: Dornbirn oder Feldkirch?

Zwei Positionen sind in der Zwischenrunde noch zu vergeben. Dornbirn und Feldkirch duellieren sich um ein fixes Halbfinal-Ticket sowie Lustenau und Graz um den Sieg in Gruppe B.

Dienstag, 15.02.2011, 19:30 Uhr
HC TWK Innsbruck "Die Haie" - EC hagn_leone Dornbirn
SR: Robert FALKNER, Wolfgang NEWERKLA, Oliver RAMBAUSEK

Wegen einiger Probleme an der Eisfläche in der TWK Arena konnten die Innsbrucker ihre fünfte Zwischenrundepartie gegen Feldkirch erst am Sonntag bestreiten. Mit einem knappen Erfolg nach Verlängerung fixierten die "Haie" Rang drei nach dieser zweiten Phase der Meisterschaft.

Zum Abschluss der Zwischenrunde wartet noch ein Heimspiel gegen Meister und Tabellenführer Dornbirn. Für die Tiroler ist das eine Generalprobe für die am Samstag beginnenden Playoffs. "Dornbirn ist eines der besten Teams der Liga. Trotzdem wollen wir vor dem Viertelfinale noch einen Sieg holen", meint Stürmer Alexander Höller.

Für den Titelverteidiger aus Dornbirn geht es um den Sieg in Gruppe A und das damit verbundene Halbfinal-Ticket. Die "Bulldogs" brauchen auf jeden Fall einen Erfolg, um nicht von Feldkirch eingeholt werden zu können.

"Wir können aus eigener Kraft Rang eins holen. Die Saisonbilanz spricht allerdings für die Innsbrucker", wissen die Vorarlberger nur allzu gut, dass kein leichtes Spiel in Innsbruck auf sie zukommen wird.

Dienstag, 15.02.2011, 19:30 Uhr
FBI VEU Feldkirch - EC Red Bull Salzburg
SR: Ladislav SMETANA, Patrick KALB, Wolfgang KRUTAK

Genau zur richtigen Zeit sind die Feldkircher Spieler gesund geworden und in Form gekommen. Bei einem vollen Erfolg gegen Salzburg winkt der VEU sogar Rang eins und das Ticket fürs Halbfinale.

"Wir wollen den ersten Platz. Dafür müssen wir aber unser Spiel gewinnen und auf einen Innsbrucker Sieg gegen Dornbirn hoffen", kennt VEU-Trainer Michael Lampert die Ausgangsposition genau. Im ersten Duell zwischen Feldkirch und Salzburg in der Zwischenrunde setzten sich die Vorarlberger knapp nach Penaltyschießen durch. Ein ähnlicher Erfolg könnte für Platz eins aber zu wenig sein.

Für die "Bullen" hat diese Partie nur einen vorbereitenden Charakter, kann man Rang vier nach der Zwischenrunde ohnehin nicht mehr verlassen.

Da auch das Bundsligateam der Salzburger im Einsatz ist, muss Head Coach Mario Richer auf zahlreiche starke U22-Spieler verzichten. "Dennoch werden wir alles daran setzen, um gegen Feldkirch erstmals in dieser Saison zu gewinnen", erklären die Red Bulls.

Dienstag, 15.02.2011, 19:30 Uhr
SPG EKZ 28/EKZ Juniors 09 - EHC Bregenzerwald
SR: Roland ALTERSBERGER, Alexander DREIER, Stefan JAMNIG

Die Begegnung zwischen Zell am See und Bregenzerwald ist die einzige Partie am letzten Spieltag, die keine Auswirkungen auf den Tabellenstand ausüben wird. Die "Eisbären" haben Rang drei in Gruppe B und den letzten möglichen Playoff-Platz sicher.

Damit treffen die Salzburger im Viertelfinale entweder auf Feldkirch oder Dornbirn, je nachdem welches dieser Teams Rang zwei in Gruppe A belegt. Für Bregenzerwald ist die Saison hingegen nach dem Spiel in Zell am See vorbei.

"Wir wollen uns mit einem Sieg von dieser Saison verabschieden", meint Bregenzerwald-Obmann Guntram Schedler. Zell am See möchte sich noch einmal etwas Selbstvertrauen holen, bevor es im Playoff Schlag auf Schlag geht. "Unsere Fans haben sich noch einen Sieg verdient", erklärt Trainer Peter Dilsky.

Dienstag, 15.02.2011, 19:30 Uhr
ATSE Graz - EHC Infrafit Lustenau
SR: Ulrich ERD, Christian MEURERS, Harald SIX

Es geht um den Sieg in Gruppe B: Derzeit liegt Lustenau zwei Punkte vor dem ATSE Graz und benötigt nur einen Punkt, um seine Position an der Spitze zu behalten. Die Gegner für die erste Playoff-Runde sind schon bekannt. Der Sieger aus Gruppe B trifft auf Red Bull Salzburg, der Gruppenzweite bekommt es mit dem HC Innsbruck zu tun.

"Der Gegner im Playoff ist uns egal. Wir wollen auf jeden Fall das letzte Spiel dieser Zwischenrunde gewinnen", meint ATSE-Stürmer Martin Pewal. Die Grazer haben seit der letzten Woche mit Martin Hohenberger einen neuen Head Coach.

Sein Debüt gegen Zell am See konnte die Truppe des Kärntners am vergangenen Samstag mit 3:1 gewinnen. "Wir hätten höher gewinnen können, waren aber nicht über die ganzen 60 Minuten voll konzentriert", bestätigt Pewal.

Lustenau befindet sich derzeit in guter Form und hat vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Zudem hat man in der Saisonbilanz gegen den ATSE mit 4:1 Siegen die Nase ganz klar vorne. "Da wir auch im Playoff zuerst auswärts spielen, ist es für uns schon ein wichtiger Test für den Samstag", erklärt Lustenau-Trainer Kari Eloranta.