ATSE bestätigt seinen Head Coach

Der ATSE Graz hat die erste wichtige Personalentscheidung getroffen. Martin Hohenberger wird die Mannschaft auch in Zukunft als Head Coach betreuen.

In der abgelaufenen Saison war Hohenberger zunächst Co-Trainer von Kjell G. Lindqvist und anschließend von Vesa Surenkin. Als sich der Verein im Februar vom Finnen trennte, übernahm Hohenberger das Traineramt und entpuppte sich dabei als wahrer Glücksgriff.

Er hauchte der verunsicherten Mannschaft wieder neues Leben ein und führte das als krasser Außenseiter ins Playoff gestartete Team bis ins Halbfinale.

Dort war man knapp dran, sogar den Titelverteidiger aus Dornbirn auszuschalten, scheiterte jedoch im entscheidenden Spiel fünf.

"Martin Hohenberger hat gezeigt, dass er das Zeug zu einem tollen Trainer hat. Er ist mit derselben Leidenschaft bei der Sache, wie er es schon als Spieler war", freut sich ATSE-Geschäftsführer Fritz Maier über die Vertragsverlängerung um drei Jahre.

"Mit ihm haben wir einen Coach gefunden der alle Attribute verkörpert, die schon immer den ATSE ausgemacht haben", so Maier weiter, der schon bald einen weiteren Neuzugang in der sportlichen Führung der Eggenberger präsentieren will.

"Wenn alles klappt, können wir schon nächste Woche unseren neuen sportlichen Chef vorstellen. Dieser soll gemeinsam mit Martin Hohenberger die sportlichen Geschicke des Vereines leiten und uns bei unserer weiteren Entwicklung helfen. Neben der Kampfmannschaft bleibt natürlich unser Nachwuchs eine der größten Aufgaben."

Für Martin Hohenberger ist die erste Saison von Beginn an als Head Coach einer Mannschaft. Wie schon im Vorjahr wird er aber auch das Sommertraining leiten.

Viel Zeit auszuschnaufen, bleibt also nicht, was aber für den ehemaligen Teamspieler kein Problem darstellt. Ganz im Gegenteil, er brennt schon auf die kommende Saison.

"Nach dem tollen Ende der letzten Saison freue ich mich schon auf die kommende Arbeit. Vor allem weil die Mannschaft in den letzten Spielen viel Charakter gezeigt hat", so Hohenberger, der für die kommende Spielzeit den Kern des Teams zusammenhalten will.

"Wir werden nur ein paar kleine Veränderungen vornehmen und uns punktuell verstärken. Das Wichtigste ist aber, dass das Umfeld im Verein jetzt optimal passt und jeder mit Herz und Stolz für den ATSE spielt."