Gauthiers Heimpremiere gegen Innsbruck

In der Nationalliga geht es weiter Schlag auf Schlag. Nachdem in der Vorwoche erstmals in dieser Saison auch unter der Woche gespielt wurde, geht es auch am Dienstag zu Allerseelen zur Sache. Mit drei Spielen wird die 9. Runde eröffnet, in der wieder der

Dienstag, 2.11.2010, 19.30 Uhr
EHC Infrafit Lustenau – EC Red Bull Salzburg
SR: Robert DOSTAL, Oliver Rambausek, Günter RAPATZ

Seit Mitte Oktober wartet Lustenau jetzt schon auf den nächsten Sieg. In den letzten drei Runden gab es jeweils eine Niederlage, zwei Mal allerdings gegen den Zweitplatzierten aus Innsbruck. Zudem fingen sich die Lustenauer vor einer Woche gegen Bregenzerwald eine knappe 2:3-Niederlage ein. Auch gegen Red Bull Salzburg musste man sich zu Beginn der Meisterschaft geschlagen geben. Auswärts kassierten die Vorarlberger ein 1:2. Besonders bitter war es für die Lustenauer, die drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich erzielen konnten, aber nur 15 Sekunden später den entscheidenden Treffer zum 1:2 durch Henrik Antonson hinnehmen mussten.

"Salzburg ist eine sehr junge und läuferisch starke Mannschaft, darum müssen wir sehr kompakt spielen. Mit Mut und Disziplin müssen wir versuchen kreatives Hockey zu spielen und auch ohne Scheibe die richtigen Entscheidungen treffen", hofft Lustenau-Trainer Kari Eloranta auf den dritten Saisonsieg und den ersten vor eigenem Publikum. Für Salzburg setzte sich zuletzt die Achterbahnfahrt in dieser Saison fort. Einem Sieg folgte stets eine Niederlage, Rang vier konnte damit aber einzementiert werden.

Dienstag, 2.11.2010, 19.30 Uhr
SPG EKZ 28/EKZ Juniors 09 – ATSE Graz
SR: Robert FALKNER, Stefan JAMNIG, Christoph RIENER

Seit einigen Runden hat Zell am See die „Rote Laterne“ als Schlusslicht der Nationalliga über. Im vierten Heimspiel wollen die Salzburger den zweiten Sieg in der eigenen Halle holen. Mit dem ATSE Graz kommt da der richtige Gegner, haben die Steirer bisher nur einmal in der Fremde gewinnen können. Zell am See setzt seine ganzen Hoffnungen in einen Youngster: Nikolaus Hartl ist mit seinen 18 Jahren bereits ein richtiger Torjäger und konnte seine Qualitäten zuletzt bei der 3:5-Niederlage gegen Bregenzerwald mit einem Hattrick unter Beweis stellen.

Vor knapp einem Monat gab es das erste Duell dieser beiden Mannschaften. Die Grazer konnten trotz eines frühen Rückstandes am Ende mit 3:1 gewinnen. Auf die Steirer, die bei einer Niederlage von Zell am See überholt werden könnten, kommt eine besonders aktive Woche zu. Neben den Nationalliga-Spiele gegen die Eisbären und Feldkirch (6. November) gibt es am Mittwoch auch noch die Partie gegen das österreichische U20-Nationalteam im Rahmen des „Pure Hockey“-Projekts.

Dienstag,  2.11.2010, 19.30 Uhr
FBI VEU Feldkirch – HC TWK Innsbruck "Die Haie"
SR: Roland ALTERSBERGER, Alexander DREIER, Patrick KALB

Besondere Brisanz verspricht das Verfolgerduell zwischen Feldkirch und Innsbruck, die neben Meister und Tabellenführer Dornbirn bisher das Geschehen in dieser Saison bestimmten. Im ersten Aufeinandertreffen in Innsbruck gab es für die Vorarlberger nicht sehr viel zu holen. Mit einem 2:8 musste die VEU wieder die Heimreise über den Arlberg antreten. Auf Seiten des HCI konnte damals Andreas Hanschitz einen Hattrick verbuchen. Feldkirch ist daher in eigener Halle auf Wiedergutmachung aus. Damit dieses Unternehmen auch gelingt feiert ein "Oldie" sein Comeback in der Vorarlberghalle: Daniel Gauthier wird erstmals in dieser Saison vor heimischem Publikum auflaufen. Der Kanadier konnte in den letzten zwei Auswärtsspielen bereits drei Assists verbuchen.

Diese werden gegen die Innsbrucker auch wieder gefragt sein, soll die Revanche gelingen. Die "Haie" kommen mit viel Selbstvertrauen und einer Siegesserie von sieben Spielen ins "Ländle". "Momentan läuft es fantastisch. Wir wollen wieder ein gutes Spiel zeigen", erklärt HCI-Trainer Jarno Mensonen. In dieser Saison haben die Tiroler bisher nur eine Partie, den Auftakt gegen Dornbirn, verloren. Mit einem weiteren Erfolg in Feldkirch könnten die Innsbrucker die Tabellenführung für zumindest 24 Stunden übernehmen.