Farmteam des EC Red Bull Salzburg empfängt EHC Bregenzerwald

Den Abschluss einer von Überraschungen gekennzeichneten ersten Nationalligarunde macht am Dienstag das Spiel des EC Red Bull Salzburg gegen den EHC Bregenzerwald. Die Salzburger gehen mit dem jüngsten Team der Liga in die Saison, die „Wälder“ bleiben in d

Alle drei bisherigen Duelle der ersten Runde brachten Auswärtssiege. Dornbirn, Zell/See und der ATSE Graz feierten jeweils auf fremdem Eis einen gelungenen Saisonstart.

Am meisten beeindruckt haben sicher die Bulldogs aus Dornbirn mit dem 8:1 Auswärtssieg in der Neuauflage des Vorjahresfinales gegen die Haie aus Innsbruck. Dabei präsentierten sich die Messestädter überaus kompakt und aggressiv und die Neuerwerbungen schlugen voll ein. Vor allem die beiden neuen Legionäre Daniel Tkaczuk und Aaron Fox wussten zu gefallen und sammelten in einer Linie mit Thomas Auer zusammen gleich acht Scorerpunkte.

Überraschend kam sicher der Auswärtssieg des EK Zeller Eisbären beim EHC Lustenau. Trotz 1:3 Rückstandes gab sich die Truppe von Coach Peter Dilsky nicht auf und kämpfte sich in die Verlängerung, in der mit Juha Viinikainen ebenfalls ein neuer Legionär für die Entscheidung sorgte.

Und auch die dritte bislang gespielte Partie verlief nicht nach Papierform. Denn der Aufsteiger ATSE Graz ging mit seiner neu formierten Truppe ohne Legionäre als Außenseiter in die Partie gegen die sehr routinierte VEU Feldkirch. Mit viel Kampfkraft und einer klugen Taktik entführte das Team von EX-VEU Coach Lindqvist aber die drei Punkte.    

Dienstag, 21.09.2010,  19.30 Uhr
EC Red Bull Salzburg – EHC Bregenzerwald  
SR: Roland KELLNER, Oscar Wallner, Karl Walluschnig

Endlich ist es auch für das Farmteam des EC Red Bull Salzburg, einem jungen Gemisch von österreichischen U22-Spielern und zehn U20-Transferkartenspielern, soweit. Morgen, Dienstag, steht das (vom vergangenen Samstag verschobene) erste Spiel der Österreichischen Nationalliga daheim gegen den EHC Bregenzerwald auf dem Spielplan.

Nach einer rein internationalen Pre-Season unter anderem. mit einem Turniersieg in der Schweiz (mit den U20-Teams aus Zürich, Langnau und Lugano) und dem starken Auftritt bei der European Junior Trophy in Schweden (zwei Siege, zwei Niederlagen) sind die jungen Red Bulls nun auf Österreichs zweithöchste Spielklasse heiß. und gespannt, wie sie sich nach den guten internationalen Augustspielen gegen die großteils mit starken Legionären und ehemaligen österreichischen Bundesligaspielern gespickten Teams der Nationalliga schlagen werden.

Für den Kanadier Mario Richer, der die „jungen Wilden“ in seine zweite Saison als Farmteam Head Coach führt, steht dabei die eigene Performance im Vordergrund: “Wir wollen uns mit jedem Spiel verbessern und über 60 Minuten konzentriert und hart arbeiten. Mir geht es darum, die Jungs kontinuierlich an das Niveau heran- und im besten Falle darüber hinaus zu führen. Die Auftaktpartie gegen Bregenzerwald ist dabei gleich eine gute Standortbestimmung.“

„Bedingt durch die neuen Spieler aus den eigenen jüngeren Jahrgängen und acht neue U20-Transferkartenspieler  -die Slowenen Matic Podlipnik und Miha Pesjak waren schon in der letzten Saison bei den Red Bulls - die man in dem Sinne nicht als Legionäre bezeichnen kann, sondern viel mehr als ausländische Talente, die ihre persönliche Leistungsentwicklung im Red Bull Hockey Model vorantreiben wollen, geht es auch darum, weiter an einer homogenen Mannschaft zu arbeiten bzw. das Zusammenspiel zu verbessern“, sagt Daniel Mitterdorfer, der mit 21 Jahren Führungsaufgaben im Farmteam übernimmt: „Wir freuen uns darauf, dass es endlich losgeht, sind aber auch ein bisschen nervös, weil wir die anderen Teams kaum einschätzen können. Wichtig wird aber sein, dass die Chemie innerhalb der Mannschaft stimmt, dann werden wir auch unser spielerisches Potential abrufen können.“

Neuer Finne beim EHC Bregenzerwald

Verteidiger Erik Rosen aus Schweden hatte sich am Freitag wieder verabschiedet. Der EHC-B wollte den talentierten Schweden behalten, jedoch hat Erik das Heimweh gepackt. Deshalb haben die Wälder am Transfermarkt nochmals zugeschlagen. Und da ist Ihnen ein Toptransfer gelungen. Am Samstag konnte Obmann Schedler Guntram den Deal perfekt machen und bereits heute Nacht wir der neue Verteidiger im Bregenzerwald erwartet.

Der neue Abwehrchef beim EHC-Bregenzerwald ist der Finne Topi Lehtonen. Topi besitzt die Erfahrung von über 341 Spielen in der höchsten finnischen Liga (SM – Liga) 94 Spiele in der höchsten dänischen Liga und 60 Spiele in der höchsten norwegischen Liga. Letzte Saison wurde er mit Stavanger Oilers norwegischer Meister. Mit seinen 31 Jahren wir er neben Tuomo Harjula auch eine Führungsrolle im Team spielen.

Topi Lehtonen: „Es freut mich, dass ich dieses Engagement im Bregenzerwald bekomme. Ich habe mich im Vorfels über den EHC-B erkundigt. Ich kenne Tuomo Harjula und auch Toni Saarinen und habe von ihnen nur Positives über den EHC-B und die Region gehört. Nach Gesprächen mit Coach Andersson Tommy und GM Guntram Schedler war für mich klar, dass ich die kommende Saison beim EHC-B spielen will. Ich werde mein bestes geben um dem Verein und dem Team sportlich weiterzuhelfen. Ich freue mich schon auf meine Ankunft und bis schon sehr gespannt. Natürlich ist auch wichtig dass ich schnellst möglich eine Arbeitsstelle finde.“

Zufrieden über den Last-Minute-Transfer zeigt sich auch Obmann Guntram Schedler:„Wir haben heuer gleich zu Saisonbeginn viele Ausfälle. Eigentlich waren wir der Meinung bereits vor einer Woche mit Erik Rosen den richtigen Mann für die Verteidigung gefunden zu haben. Leider hat das nicht geklappt, aber es war nun auch ein glücklicher Zufall dass gerade zum selben Zeitpunkt Topi Lehtonen am Markt war. Trotz der Verstärkung bremst Schedler aber die Erwartungen: „Am Anfang wird es sehr schwer für uns werden, aber wenn alle fehlenden Spieler zurück sind und wir Lehtonen ins Spielsystem integriert haben, dann können wir sicher, und vor allem zuhause, gegen jeden dagegenhalten und auch die wichtigen sportlichen Erfolge landen. „Vor allem wegen der fehlenden Halle wird die Zeit bis Ende Oktober Knüppel hart, aber ab November, im eigenen Stadion sollte dann die „Wälder Zeit“ kommen.“