Debüt von Todd Elik

Für Meister EC Dornbirn steht in der Nationalliga das nächste Derby auf dem Programm. Gegen den EHC Lustenau möchten die Bulldogs mit einem Sieg an Tabellenführer Innsbruck dranbleiben. Beim ATSE Graz feiert Todd Elik seine Rückkehr nach Österreich.

Mittwoch, 17.11.2010, 19:30 Uhr
EC hagn_leone Dornbirn - EHC Infrafit Lustenau
SR: Ladislav SMETANA, Rainer KÖNIG, Christian MEURERS

Im eigenen Messestadion kommen auf Meister Dornbirn in dieser Woche zwei wichtige Spiele zu. Zunächst geht es am Mittwoch im Derby gegen Lustenau um drei Punkte, am Samstag ist Red Bull Salzburg zu Gast. In diesen Partien gilt es, wieder Heimstärke zu zeigen. Bisher musste sich die Truppe von Trainer Jamie Bartman in fünf Spielen zwei Mal in der eigenen Halle geschlagen geben.

Gegen Lustenau, das zuletzt das Kellerduell gegen Zell am See knapp gewinnen konnte, planen die Bulldogs mit einem vollen Erfolg. Torhüter Hannes Enzenhofer freut sich besonders auf den Gegner, da er gegen die Lustenauer noch keinen Treffer hinnehmen musste. Im ersten Saisonduell gelang dem Keeper beim 4:0-Auswärtssieg ein Shutout.

"Ein Derby hat eigene Gesetze", will sich Lustenau-Coach Kari Eloranta nicht mit der Außenseiterrolle abfinden und brennt daher auf Revanche. Drei Stürmer (Martin Grabher-Meyer, Adrian Ströhle und Kevin Schraven) werden die Fahrt nach Dornbirn aber nicht antreten können und fallen mit einer Verletzung aus.

"Wir müssen einfach an uns glauben", spekuliert Eloranta mit einer Überraschung beim Zweitplatzierten. Sollte den Lustenauern tatsächlich die Sensation gelingen, könnten die "Löwen" den Anschluss an den vierten Platz schaffen.

Mittwoch,  17.11.2010, 19:30 Uhr
EHC Bregenzerwald - FBI VEU Feldkirch
SR: Michael GRABER, Patrick KALB, Angelo KOSMATSCH

Regen hatte zuletzt ein Training des EHC Bregenzerwald in der Freiluft-Arena Alberschwende verhindert, für das Meisterschaftsspiel gegen die VEU Feldkirch stehen die Wetterprognosen aber günstig. Nach Niederlagen in den letzten drei Spielen sind die "Wälder" wieder ans Tabellenende abgerutscht.

Die "Rote Laterne" könnte das Team von Trainer Tommy Andersson aber mit einem Punktgewinn schon wieder an die Konkurrenz abgeben. "Der Einsatz muss stimmen und jeder einzelne Spieler muss seinen Level finden, auf dem er gut ist", heißt es in einer Aussendung der "Wälder".

Als Favorit kommt aber Feldkirch zum Derby. Denn im ersten Spiel ließ die VEU nichts anbrennen und feierte einen verdienten 8:1-Heimsieg. Aber auch für Feldkirch lief es in den letzten Partien nicht rund, gegen die Meisterschaftsfavoriten Innsbruck und Dornbirn gab es Niederlagen.

Nur gegen den ATSE Graz konnte man auswärts gewinnen. "Nach der Niederlage gegen Dornbirn haben wir die Fehler angesprochen. Wir blicken nur noch nach vorne", meint Trainer Michael Lampert.

Mittwoch, 17.11.2010, 19:30 Uhr
EC Red Bull Salzburg - ATSE Graz
SR: Roland ALTERSBERGER, Alexander DREIER, Gerhard SPORER

Die Salzburger Bullen konnten im letzten Spiel bei Bregenzerwald mit einer Mannschaft, die keinen Altersschnitt von 19 Jahren zusammenbrachte, überraschend einen Sieg erringen. Damit sind die Salzburger der erste Verfolger der Spitzenreiter Innsbruck und Dornbirn. Die Mozartstädter liegen aber bereits sechs Punkte hinter Rang eins und vier hinter Platz zwei.

Im Heimspiel gegen den ATSE Graz kann Head Coach Mario Richer wieder auf zahlreiche Stammspieler zurückgreifen, die am letzten Wochenende mit diversen Nationalteams unterwegs waren.

Die Steirer kommen mit Selbstvertrauen nach der knappen Overtime-Niederlage in Innsbruck und mit Neuzugang Todd Elik nach Salzburg. Der 44-jährige Kanadier ist seit Montag wieder in Österreich und wird versuchen, seine Genieblitze bereits im Comeback-Spiel aufs Eis zu zaubern.

"Ich war beim ersten Training sogar etwas nervös. Was ich bisher gesehen habe, bin ich in einer starken Mannschaft mit guten jungen Spielern", erklärt Elik nach seinen ersten Schritten auf Grazer Eis. "Was mir noch fehlt, ist das richtige Timing."

Drei Spieler haben die Steirer hingegen kürzlich verlassen. Alexander Neubauer geht aus beruflichen Gründen nach Kärnten zurück, Christian Hofmaier und Christian Widauer werden an Oberliga-Klub Weiz verliehen.