100% Sport

Sportvereine in Österreich haben über zwei Millionen Mitglieder, viele davon sind Kinder und Jugendliche. Durch die Spezifitäten des Sports, wie die Körperlichkeit oder das notwendige Vertrauensverhältnis, können sich besondere Situationen ergeben, auf die man achten sollte.

Unsere Verantwortung für den Schutz der Menschen, besonders von Kindern und Jugendlichen, in den Sportvereinen und Sportverbänden ist eine unserer gemeinsamen Grundprinzipien im Sport. Die im Jahr 2017 öffentlich diskutierten Fälle zeigen, dass die in den vergangenen Jahren mit der Gründung des Vereins 100% Sport, der Kooperation mit der Opferschutzeinrichtung "die möwe" und der Umsetzung der EU-Initiative für Gender Equality im Sport unter dem Titel "Für Respekt und Sicherheit" gesetzten Maßnahmen äußerst notwendig waren und sind.

Das im November 2017 ausgearbeitete Fünf-Punkte-Programm des österreichischen Sports wurde im Jänner 2018 vom Präsidium der Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) aufgrund des gewachsenen Bewusstseins sowie der aktuellen Herausforderungen spezifiziert und erweitert. Damit wollen wir für das Thema sensibilisieren und präventiv Maßnahmen setzen, damit Gewalt und Übergriffe schon im Vorfeld verhindert werden können.

Mit diesen Maßnahmen tragen wir dazu bei, dass Sport im Verein für Österreicherinnen und Österreicher und besonders für unsere Kinder und Jugendlichen das Vertrauen erhält, das unsere Vereine verdienen. Der Österreichische Eishockeyverband nimmt dieses Thema sehr ernst und stellt für diesen Bereich drei Personen als Anlaufstelle zur Verfügung.

Beratung und Hilfe

Broschüre für "Respekt und Sicherheit"

Externe Anlaufstellen

Gerlinde Wörndl, Mag. MSc

Selbstständige Sportpsychologin
Referentin des Projektes 100% Sport

Telefon: +43 664 531 3585
@: woerndl@sportpsychologie-woerndl.at
Web: www.sportpsychologie-woerndl.at 

"In meiner täglichen Zusammenarbeit mit jungen Athletinnen und Athleten verfolgen wir ein gemeinsames Ziel: die Balance zwischen Leistungs- und Belastungserfahrungen sowie körperlichem und mentalem Wohlbefinden herzustellen. Entscheidend für dieses Wohlbefinden ist auch ein Bewusstsein über die eigenen Grenzen und das Selbstvertrauen, diese Grenzen anderen gegenüber klar zu setzen."

 

MMag. Dr. Robert Korb

Sportpsychologe und Mentaltrainer für Leistungs- und Spitzensportler

Telefon: +43 676 42 000 42
@: rkorb@sportpsych.at
Web: www.sportpsych.at 

"Es gibt Situationen im Leben, privat wie sportlich, die sich nicht von selbst oder durch einen selbst lösen lassen. Immer öfter berichten junge Athleten und Athletinnen von körperlicher oder sexualisierter Gewalt, Mobbing usw.. Solche Übergriffe hinterlassen psychische Spuren, die sich in der schulischen wie sportlichen Leistungsentwicklung als hinderlich erweisen. In meiner Arbeit ist mir die sportliche und persönliche Entwicklung der Athleten/innen ein wesentliches Anliegen. Starke Typen holen sich Unterstützung.“

 

  

Ansprechperson innerhalb des Verbandes

Tamara Steiner

Absolvierte Multiplikatoren-Ausbildung der Bundes-Sportorganisation

Telefon: +43-1-20 200 20-553
@: tamara.steiner@eishockey.at
Web: www.eishockey.at