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02.03.2010, 13.15 Uhr - Oberliga
Kapfenberg vor Finaleinzug

In der dritten Runde des Halbfinales im Oberliga Play-off 2010 kann Kapfenberg mit einem weiteren Heimsieg gegen Zeltweg als erstes Team den Finaleinzug perfekt machen. Im Duell ATSE gegen Wels ist hingegen alles offen, nach je einem Auswärtssieg steht es 1:1 in der Serie.
Mittwoch, 03.02.2010 20.15 Uhr
ATSE Graz  - EC Adler Wels
SR:  Roland ALTERSBERGER, Heinz BAUMGARTNER, Gerald PODLESNIK
Stand in der best-of-five Serie: 1:1

Nach der geglückten Revanche in Wels am vergangenen Sonntag (3:2 Sieg), möchte der ATSE Graz im morgigen Heimspiel erstmals in der Halbfinalserie in Führung gehen. Wie in den ersten beiden Duellen wird der EC Wels aber alles versuchen, um eine weitere Überraschung in Graz-Liebenau landen zu können.

Wie bereits vor Beginn der Halbfinalserie prognostiziert, erweisen sich die Adler aus Wels als DER schwere Gegner im Kampf um den Meistertitel 2009/2010. Sowohl im ersten Spiel in Graz am vergangenen Dienstag, als auch im Spiel in Wels überzeugten die Adler mit einer sehr starken Defensivleistung. Goalie Innerwinkler und seine Vorderleute brachten die Cracks des ATSE fast an den Rand der Verzweiflung. In beiden Spielen hatten die Grazer ein deutliches Chancenplus, konnten dieses aber nicht in Tore ummünzen.

Auch im morgigen Spiel 3 der Serie werden die Spieler des ATSE Graz wieder viel Geduld aufbringen müssen. „Wir werden wieder versuchen, den Welsern unser Spiel aufzudrängen. Unsere Offensivabteilung ist sicherlich eine der Stärksten der ganzen Liga. Leider hat uns in den vergangenen Spielen die Präzision gefehlt.“ sagt der Führende der Punktewertung, Andreas Kleinheinz. „Wir brauchen sicherlich viel Geduld und eine starke Kollektivleistung, dann werden wir als Sieger vom Eis gehen“ so Kleinheinz weiter.

Große Hoffnungen setzt der ATSE auch auf den Heimvorteil in Graz-Liebenau. Viele treue Fans werden auch morgen wieder den Weg in die Eishalle Liebenau finden und ihr Team unterstützen. Die beiden Fanclubs des ATSE „die Uhrturmfront“ und „die Grazer Elefants“ werden alles versuchen, um Ihrem Team zum Sieg zu verhelfen. „Wir Spieler werden wieder unser Bestes geben. Wenn uns dann noch viele Zuschauer lautstark unterstützen, werden wir sicher erstmals in der Halbfinalserie in Führung gehen“, hofft Andreas Kleinheinz auf viele Fans.

Die Adler aus Wels können trotz der Heimniederlage erneut ohne Druck die Reise in die Steiermark antreten. Wie schon vor dem ersten Spiel erwartet jeder einen Sieg des großen Favoriten ATSE Graz. Doch in beiden bisherigen Duellen haben die Adler bewiesen, dass sie Wege und Mittel gefunden haben, um den ATSE zu fordern. Aus der ursprünglichen best-of-five ist eine best-of-three Serie geworden, in der jeder Ausgang möglich ist.

Bisherige Saisonduelle:
03.10.2009 ATSE GRAZ - Eishockey-Club Wels 7:1 (3:0,3:1,1:0)
21.11.2009 Eishockey-Club Wels - ATSE Graz 6:8 (1:4,1:4,4:0)
15.01.2010 Eishockey-Club Wels - ATSE Graz 2:4 (1:1,1:1,0:2)
23.02.2010 ATSE GRAZ - Eishockey-Club Wels 3:4 n.V. (1:1,1:2,1:0, 0:1)
28.02.2010 Eishockey-Club Wels - ATSE Graz 2:3 (1:1,0:1,1:1)

Mittwoch, 03.03.2010 19.00 Uhr
Bulls Kapfenberg - EV Aicall Zeltweg
SR: Christian JELINEK, Martin SMEIBIDLO, Roman TRATTNIG
Stand in der best-of-five Serie: 2:0

Nach zwei Spielen der best-of-five Serie führen die Kapfneberg Bulls gegen den EV aicall Zeltweg mit 2:0 nach Siegen. Damit haben sie nun drei Möglichkeiten, den Sack zuzumachen. Zweimal davon vor den eigenen Fans. Nach dem bisherigen Verlauf der Saison und der Halbfinalserie geht das Team von Kjell G. Lindquist als glasklarer Favorit in das möglicherweise schon entscheidende Spiel. Denn alle fünf Saisonduelle mit den Löwen gingen an Kapfenberg.  

Ein Sieg fehlt den Kapfenberg Bulls also noch auf den Finaleinzug. Dieser wird aber sicher kein Spaziergang. Man muss mit derselben Konzentration und Einstellung wie in Spiel eins und zwei ins kommende Match gehen.

Die Löwen aus Zeltweg werden noch einmal alles daran setzen, die Serie zu drehen, denn verlieren ist für den EVZ verboten. Mit einer Niederlage wäre die Saison für die Murtaler vorbei. Der Druck des Gewinnens ist aber sicher in den Köpfen der Gäste.

Die Bulls können hingegen locker ins Spiel gehen. Die lautstarke Unterstützung von den Zuseherrängen ist garantiert. Die bisherigen beiden Spiele liefen ganz nach Wunsch der Kapfenberger, man darf aber auf keinen Fall den Fehler machen zu glauben, man stehe bereits im Finale. Lässt man locker und geht nicht wieder mit der vollem Power ans Werk,  könnte die Serie noch lange werden. Mit Daniel Hiden, dem Siegestorschützen in Zeltweg, und Patrick Huppmann fallen zudem zwei wichtige Spieler auf Seiten der Mürztaler aus.

„Zeltweg steht mit dem Rücken zur Wand. Angeschlagene Gegner sind aber sehr gefährlich. Abschreiben dürfen wir sie nicht, denn sonst könnte es noch eine lange Serie werden. Wir haben jetzt drei Matchbälle. Spielen wir diszipliniert und treten spielerisch gleich auf wie in den ersten beiden Halbfinalspielen, so werden wir sie aber biegen“, so ein  optimistischer aber doch vorsichtiger Kapfenberg Trainer K.G. Lindqvist.

Bisherige Saisonduelle:
31.10.2009 EV aicall-Zeltweg - Kapfenberg Bulls 6:9 (4:6,2:1,0:2)
11.12.2009 Kapfenberg Bulls - EV aicall-Zeltweg 6:1 (1:0,2:0,3:1)
15.01.2010 Kapfenberg Bulls - EV aicall-Zeltweg 8:4 (3:2,3:1,2:1)
24.02.2010 Kapfenberg Bulls - EV aicall-Zeltweg 7:2 (2:0,4:2,1:0)
31.10.2009 EV aicall-Zeltweg - Kapfenberg Bulls3:4 (0:1,3:1,0:2)


Quelle: ÖEHV
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